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Polnische Grenzbeamte haben Ukrainer festgenommen, die 12 Russen illegal über die Grenze transportieren wollten

Im polnischen Stadt Sianok wurden zwei ukrainische Staatsbürger festgenommen, die versuchten, 12 Russen, die illegal die Grenze überquerten, mit einem Bus zu transportieren.

Im Süden Polens, in der Stadt Sianok, haben Grenzbeamte am 31. März zwei ukrainische Staatsbürger festgenommen, die versuchten, mit einem Bus 12 Russen zu transportieren, die illegal die Grenze überquert hatten. Dies berichtet die polnische Nachrichtenagentur RMF24.

Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Kontrolle von Verkehrsrouten, die aus Südeuropa führen. Beamte der Bieszczady-Grenzschutzbehörde hielten den Bus an, um die Dokumente zu überprüfen, und entdeckten dabei, dass sich 12 russische Staatsbürger an Bord befanden.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass keiner der Russen über die erforderlichen Dokumente verfügte, die es ihnen erlaubten, die polnisch-slowakische Grenze zu überqueren oder sich auf polnischem Territorium aufzuhalten. Es wurde festgestellt, dass diese Personen Anträge auf Aufenthalt in Ungarn gestellt hatten und sich gemäß den festgelegten Regeln dort aufhalten sollten.

Die Russen gestanden ihre Schuld am illegalen Grenzübertritt. Infolgedessen wurde allen Festgenommenen eine Strafe von sechs Monaten Freiheitsentzug mit einer zweijährigen Bewährungsfrist auferlegt, und ihnen wurde die Einreise in die Schengen-Zone untersagt. Nach der Verurteilung mussten sie Polen verlassen und sind bereits nach Weißrussland ausgewandert.

Es wird berichtet, dass die Organisatoren dieses illegalen Grenzübertritts die beiden Ukrainer waren, die den Bus steuerten. Nach ihrer Festnahme wurden sie von einem Gericht zu einem Jahr Freiheitsentzug mit einer zweijährigen Bewährungsfrist verurteilt.

Darüber hinaus nahmen die polnischen Grenzbeamten am selben Tag eine weitere ukrainische Staatsbürgerin fest, eine 40-jährige Frau, die als Leiterin eines Unternehmens tätig war, das gefälschte Arbeitsbescheinigungen ausstellte. Diese Dokumente ermöglichten es Weißrussen, illegal Visa für Polen zu erhalten.

Dieser Vorfall unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Problems der illegalen Migration in der Region sowie die Bemühungen der polnischen Grenzbeamten im Kampf gegen solche Straftaten. Polen, als Teil der Schengen-Zone, setzt weiterhin Maßnahmen zur Sicherstellung der Sicherheit seiner Grenzen und zur Kontrolle der Migrationsströme um.