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Erstes nahes Kennenlernen ukrainischer Wissenschaftler mit Buckelwalen in der Antarktis

Ukrainische Wissenschaftler, die an der 31. Antarktis-Expedition teilnehmen, hatten ein beeindruckendes Treffen mit Buckelwalen in der Nähe der Akademik Vernadsky-Station. Dieses Ereignis stellt einen wichtigen Meilenstein in der Erforschung der Meeresfauna der Region dar.

Ukrainische Wissenschaftler, die an der 31. Antarktis-Expedition teilnehmen, hatten ein beeindruckendes Treffen mit Buckelwalen, das in der Nähe der Akademik Vernadsky-Station stattfand. Diese Begegnung war von großer Bedeutung, da zuvor ähnliche Beobachtungen nicht in solch unmittelbarer Nähe durchgeführt wurden.

Dies wurde vom Nationalen Antarktischen Wissenschaftszentrum mitgeteilt, das die Einzigartigkeit des Moments hervorhob. Der Biologe Kyrylo Sulima, der an dieser Expedition teilnahm, ging zur Erforschung der Buckelwale hinaus auf das Meer. Während seiner Arbeit in der Nähe der Peterman-Insel bemerkte er mehrere Paar Wale, die friedlich an der Wasseroberfläche ruhten.

Um Haut- und Fettproben zu sammeln, verwendete der Wissenschaftler einen Armbrust und spezielle Pfeile. Nach dem erfolgreichen Sammeln der Proben setzte Kyrylo seine Beobachtungen der Wale fort und hoffte auf noch beeindruckendere Momente. "In einem Moment verschwanden mehrere Paare und tauchten in die Tiefe ab. Nach etwa zehn Minuten völliger Stille tauchten die Wale plötzlich direkt neben uns auf. Das war überwältigend und unerwartet!" — teilte der Biologe seine Eindrücke von diesem Ereignis mit.

Während der nahen Begegnung mit den Polarwissenschaftlern zeigten die Buckelwale ihre beeindruckenden Verhaltensweisen. Sie wölbten ihren Rücken und spritzten laut, indem sie durch das Blasloch an der Oberseite ausatmeten. Dabei stieg ein Luftstrahl und kondensierter Wasserdampf auf, was ein beeindruckendes Schauspiel erzeugte. "In Wirklichkeit sind diese Geräusche viel lauter. Natürlich war es ein wenig unangenehm, so nah zu sein. Aber die Wale tauchten sehr vorsichtig auf, wahrscheinlich um den Kontakt mit dem Boot zu vermeiden", bemerkte Kyrylo Sulima und beschrieb seine Gefühle während dieses unvergesslichen Ereignisses.

Zusätzlich zu den Walen kann man auf den während der Expedition aufgenommenen Videos auch ein interessantes meteorologisches Phänomen — ein Halo — erkennen. Dieses Naturphänomen ähnelt einem Regenbogen, der in der Nähe der Sonne entsteht, und ist das Ergebnis der Ansammlung einer großen Menge von Eiskristallen in der Atmosphäre. Solche Beobachtungen verleihen den wissenschaftlichen Forschungen nicht nur ästhetische Schönheit, sondern unterstreichen auch die Bedeutung der Untersuchung natürlicher Phänomene in der Antarktis.

Das Nationale Antarktische Wissenschaftszentrum setzt seine Arbeit in der Region fort und erforscht nicht nur die Meeresfauna, sondern auch die meteorologischen Phänomene, die in diesem einzigartigen natürlichen Umfeld auftreten. Diese Expedition ist ein wichtiger Schritt im Studium des Ökosystems der Antarktis und seiner Bewohner sowie im Verständnis der Auswirkungen des Klimawandels auf diese abgelegenen Regionen des Planeten.