Verhandlungen über den Krieg zwischen der Ukraine, den USA und Russland aufgrund der Situation im Nahen Osten verschoben, sollen jedoch wieder aufgenommen werden
Die Verhandlungen über das Ende des Krieges im Format Ukraine-USA-Russland wurden aufgrund der eskalierenden Situation im Nahen Osten verschoben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj versicherte jedoch, dass dieser Prozess wieder aufgenommen wird.
Die Verhandlungen über das Ende des Krieges im Format Ukraine-USA-Russland wurden aufgrund der eskalierenden Situation im Nahen Osten verschoben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj versicherte jedoch, dass dieser Prozess wieder aufgenommen wird. In einem Interview mit dem italienischen Radiosender Rai Radio äußerte Selenskyj, dass die Vereinigten Staaten von Amerika derzeit "mehr auf den Nahen Osten fokussiert" seien, was der Grund für die Verschiebung der trilateralen Gespräche mit Russland sei.
Selenskyj betonte: "Aber wir werden wieder anfangen", und äußerte die Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Dialogs. Am 27. März dieses Jahres hatte Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt, dass die Termine für die nächsten trilateralen Verhandlungen zwischen der Ukraine, den USA und Russland noch nicht festgelegt worden seien. Es gab einen Versuch, ein weiteres trilaterales Treffen Anfang März in Abu Dhabi abzuhalten, doch aufgrund des Beginns militärischer Aktionen der USA und Israels gegen den Iran sowie iranischer Angriffe auf Länder des Persischen Golfs wurde dieses Treffen verschoben.
Am 30. März äußerte der ukrainische Präsident die Überzeugung, dass der Verhandlungsprozess nicht in eine Sackgasse geraten sei. Er betonte, dass die Ukraine nicht aufgeben werde, da ihre Streitkräfte jetzt stärker seien als vor einem halben Jahr. Auch der Präsident Finnlands, Alexander Stubb, hob die Bedeutung der Fortsetzung der Verhandlungen hervor und äußerte Besorgnis über eine mögliche Sackgasse in den Friedensgesprächen.
Am 4. April berichtete der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Kyrylo Budanow, dass der Prozess der Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA fortgesetzt werde, jedoch äußerst komplex sei. Budanow fügte hinzu, dass in der Ukraine die Hoffnung auf die Ankunft einer amerikanischen Delegation in Kiew zur Fortsetzung der Friedensverhandlungen besteht, was einen wichtigen Schritt zur Wiederbelebung des Dialogs darstellen könnte.
Somit sucht die ukrainische Seite trotz der Schwierigkeiten weiterhin nach Wegen zur Wiederherstellung des Friedensprozesses und hofft auf die Unterstützung internationaler Partner zur Lösung des Konflikts.