Organisatoren von Glücksspielen zahlten im letzten Jahr 17 Milliarden ₴ Steuern in den Haushalt
Das staatliche Agentur „PlayCity“ hat bekannt gegeben, dass die Organisatoren von Glücksspielen im Jahr 2022 beeindruckende 17 Milliarden ₴ an Steuern in den Staatshaushalt gezahlt haben. Diese Zahlen belegen die wachsende Rolle des legalen Glücksspielmarktes in der Ukraine.
Das staatliche Agentur „PlayCity“ hat kürzlich Informationen veröffentlicht, die zeigen, dass die Organisatoren von Glücksspielen im Jahr 2022 eine bemerkenswerte Summe von 17 Milliarden ₴ an Steuern in den staatlichen Haushalt überwiesen haben. Diese Daten wurden über den offiziellen Telegram-Kanal der Agentur verbreitet und verdeutlichen die zunehmende Bedeutung des legalen Glücksspielmarktes in der Ukraine.
Das Agentur „PlayCity“ wurde vor einem Jahr gegründet und ersetzte die aufgelöste Kommission zur Regulierung von Glücksspielen (KRAIL). In dieser Zeit hat die neue Institution den Lizenzierungsprozess für Glücksspielanbieter und Lotteriebetreiber wiederhergestellt. Dank dieser Bemühungen hat der Staat über 1,7 Milliarden ₴ aus Glücksspiel-Lizenzen und mehr als 72 Millionen ₴ aus Lizenzen für Lotteriebetreiber erhalten, was auf positive Veränderungen in der Regulierung dieses Sektors hinweist.
Darüber hinaus haben die Marktteilnehmer im Bereich Glücksspiel insgesamt 17 Milliarden ₴ an Steuern gezahlt, was einen erheblichen Beitrag zum Staatshaushalt darstellt. Diese Mittel können zur Finanzierung sozialer Programme und zur Entwicklung der Infrastruktur in der Ukraine verwendet werden.
Im Jahr 2025 war „PlayCity“ aktiv im Kampf gegen den illegalen Glücksspielmarkt tätig. In diesem Zeitraum wurden über 3.500 illegale Websites blockiert und mehr als 500 Konten in sozialen Netzwerken entfernt, die illegal für Glücksspiele warben. Das Agentur verhängte außerdem Geldstrafen gegen 16 Blogger und Medien, die gegen die Gesetzgebung verstießen, indem sie Glücksspiele ohne die erforderlichen Lizenzen bewarben.
Im Rahmen des Kampfes gegen Spielsucht hat das Ministerium für digitale Transformation eine Reihe neuer Initiativen eingeführt. Dazu gehören finanzielle und zeitliche Limits für das Spielen, Prinzipien des verantwortungsvollen Spielens, neue Anforderungen an Unternehmen zur Überwachung des Spielverhaltens sowie die Möglichkeit der Selbstbeschränkung durch den Anbieter. Dies ermöglicht es, Personen zu unterstützen, die eine Spielsucht entwickelt haben, und bietet einen bequemen Mechanismus zur Begrenzung des Zugangs zu Glücksspielen auf Websites.
Gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium hat das Ministerium für digitale Transformation einen Mechanismus zur Einschränkung der Teilnahme von Militärangehörigen an Glücksspielen entwickelt. Derzeit läuft eine öffentliche Diskussion über die entsprechende Verordnung, die darauf abzielt, Soldaten vor den negativen Folgen von Glücksspielen zu schützen.
Darüber hinaus wurde die erste Phase des staatlichen Online-Überwachungssystems (DOSM) gestartet, das derzeit im Testbetrieb läuft. Der erste Betreiber hat sich bereits mit dem System verbunden, und der Prozess der Anbindung weiterer Unternehmen ist im Gange. Diese Neuerung soll Transparenz und Kontrolle im Bereich Glücksspiel gewährleisten.
Für das Jahr 2026 sind weitere Verbesserungen der Gesetzgebung zur Regulierung von Glücksspielen geplant. Das zuständige Ministerium hat bereits drei Gesetzesentwürfe vorbereitet, die Änderungen des Steuergesetzbuchs, des Glücksspielgesetzes und des Lotteriengesetzes betreffen. Diese Dokumente befinden sich derzeit in der öffentlichen Diskussion, was auf die aktive Beteiligung der Gesellschaft an der Gestaltung der Politik in diesem Bereich hinweist.
Es sei daran erinnert, dass das staatliche Agentur „PlayCity“ plant, das staatliche Online-Überwachungssystem (DOSM) in den regulären Betrieb zu überführen, und die Unternehmen haben sechs Monate Zeit, um sich diesem System anzuschließen. Dies wird einen wichtigen Schritt in Richtung Legalisierung und Kontrolle von Glücksspielen in der Ukraine darstellen.
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