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Neue Sanktionen gegen den Iran sollen die Straße von Hormuz entblockieren - Estlands Außenminister

Der estnische Außenminister betont die Bedeutung neuer Sanktionen gegen den Iran zur Gewährleistung der maritimen Sicherheit in der Region. Er sieht in einem verstärkten Druck auf Teheran und dem entschlossenen Vorgehen gegen den iranischen 'Schattenflotte' effektive Maßnahmen zur Entblockierung der Straße von Hormuz.

Wie Ukrinform berichtet, hat der estnische Außenminister die Notwendigkeit neuer Sanktionen gegen den Iran hervorgehoben, um die maritime Sicherheit in der Region zu gewährleisten. In seiner Rede betonte er, dass eine Intensivierung des Sanktionsdrucks auf den Iran und ein entschlossenes Vorgehen gegen die Aktivitäten der iranischen 'Schattenflotte' wirksame Schritte zur Entblockierung der strategisch wichtigen Straße von Hormuz darstellen könnten.

Der estnische Minister wies darauf hin, dass die Wiederherstellung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz von größter Bedeutung ist, insbesondere im Kontext der anhaltenden umfassenden Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine. Er unterstrich, dass die aktuellen Ölpreise und die Störungen in der Energieversorgung im Nahen Osten dazu beitragen, dass Russland zusätzliche Einnahmen erzielt, die zur Fortsetzung der Aggression gegen die Ukraine verwendet werden könnten.

"Das muss ein Ende haben, und der Druck auf Russland muss verstärkt werden", betonte der estnische Außenminister. Er fügte hinzu, dass die Diskussionen und die Zusammenarbeit zwischen internationalen Partnern zur Entblockierung der Straße von Hormuz fortgesetzt werden, was auf die aktive diplomatische Bemühungen in diesem Bereich hinweist.

Diese Äußerungen des estnischen Außenministers erfolgen vor dem Hintergrund kürzlicher Kommentare des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der erklärt hatte, dass Frankreich die USA nicht bei einem gewaltsamen 'Öffnen' der Straße von Hormuz unterstützen werde. Macron betonte, dass die Wiederherstellung dieses strategischen Seewegs nur nach Konsultationen mit dem Iran und dem Erreichen eines Waffenstillstands möglich sei.

Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, durch die ein erheblicher Teil der globalen Ölversorgung fließt. Daher könnten jegliche Störungen im Schiffsverkehr in dieser Region schwerwiegende Folgen für die globale Wirtschaft und die Energiesicherheit haben.

Estland, als ein Land, das aktiv Maßnahmen zur Stärkung der internationalen Sicherheit unterstützt, ruft weiterhin zu kollektiven Aktionen auf, um die Stabilität in der Region zu gewährleisten. Der Außenminister betonte, dass die internationale Gemeinschaft entschlossen handeln müsse, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern und sichere Seewege für alle Schiffe zu gewährleisten.

Foto: Estnisches Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten/Flickr

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