Deutschland übergibt Kiew drei Kleinbusse für den Transport von Kindern mit Behinderungen – Bürgermeister
Die Stadt Kiew hat drei neue spezialisierte Kleinbusse erhalten, die für den Transport von Kindern mit Behinderungen bestimmt sind. Dies gab der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko, in seinem Telegram-Kanal bekannt.
Der Kiewer Stadtteilzentrum für soziale Dienstleistungen hat seinen Fuhrpark um drei neue spezialisierte Kleinbusse erweitert, die für den Transport von Kindern mit Behinderungen genutzt werden sollen. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte die Öffentlichkeit über diese positive Entwicklung in seinem Telegram-Kanal.
Klitschko erklärte, dass diese Kleinbusse Kiew dank der Unterstützung deutscher Partner übergeben wurden. Die Fahrzeuge wurden finanziell vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Deutschlands bereitgestellt und in enger Zusammenarbeit mit den Partnerstädten Kiews – Leipzig, Berlin und dem Bezirksamt Charlottenburg – übergeben.
Der Bürgermeister wies darauf hin, dass im städtischen Zentrum für soziale Dienstleistungen derzeit mehr als 1500 Menschen auf regelmäßige Transporte angewiesen sind, wobei die Mehrheit von ihnen Kinder mit Behinderungen sind. Klitschko betonte, dass solche Transporte für viele Familien unerlässlich sind. Kinder benötigen häufig 3 bis 4 Mal pro Woche Transport, um regelmäßig Ärzte zu besuchen, Rehabilitationsmaßnahmen zu durchlaufen und am Unterricht teilzunehmen.
Durch die neuen Kleinbusse wird Kiew in der Lage sein, tägliche Transporte für 40 bis 50 Kinder mit Behinderungen anzubieten. Dies wird zweifellos das Leben vieler Familien erheblich erleichtern, die Schwierigkeiten haben, den Transport für ihre Kinder sicherzustellen.
Klitschko hob auch hervor, dass die Nachfrage nach sozialem Transport die verfügbaren Kapazitäten erheblich übersteigt. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres hat der soziale Transport des städtischen Zentrums fast 10.000 Fahrten durchgeführt. Dennoch reicht selbst dieses Angebot nicht aus, um alle Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu decken. Jede neue Einheit dieses Transportes ist, so der Bürgermeister, eine wichtige Möglichkeit für Menschen mit Behinderungen, medizinische Behandlungen zu erhalten, Rehabilitationsmaßnahmen zu durchlaufen, aktiv zu bleiben und nicht von der Gesellschaft isoliert zu werden.
Insgesamt stellt die Übertragung der Kleinbusse aus Deutschland einen wichtigen Schritt zur Unterstützung von Kindern mit Behinderungen in der Ukraine dar und zeugt von der engen Zusammenarbeit zwischen Kiew und den deutschen Städten. Diese Initiative wird dazu beitragen, die Lebensqualität vieler Kinder und ihrer Familien zu verbessern, indem sie den Zugang zu notwendigen medizinischen und Bildungsdiensten gewährleistet.