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NABK genehmigt Antikorruptionsprogramm der Grenzschutzbehörde für die nächsten drei Jahre

Die Staatliche Grenzschutzbehörde der Ukraine hat bekannt gegeben, dass das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABK) das Antikorruptionsprogramm für die Jahre 2026 bis 2028 genehmigt hat.

Die Staatliche Grenzschutzbehörde der Ukraine (DPSU) hat über ihren Telegram-Kanal mitgeteilt, dass das Nationale Antikorruptionsbüro (NABK) das Antikorruptionsprogramm der DPSU für die nächsten drei Jahre, von 2026 bis 2028, genehmigt hat. Dieses bedeutende Dokument, das durch den Erlass der Verwaltung der Grenzschutzbehörde vom 4. März 2026 unter der Nummer 56 genehmigt wurde, zielt darauf ab, das ordnungsgemäße Funktionieren und die Entwicklung des Systems zur Korruptionsprävention sicherzustellen sowie 16 wesentliche Korruptionsrisiken zu minimieren, die in der operativen und dienstlichen (kampfmäßigen) Tätigkeit auftreten.

In der Mitteilung der DPSU wird hervorgehoben, dass das Programm aus fünf strategischen Zielen, 13 prioritären Aufgaben und 108 Maßnahmen besteht. Zu diesen Maßnahmen gehört die Einführung neuer Informationstechnologien sowie die Fernfoto- und Videoaufzeichnung. Darüber hinaus ist eine Verstärkung des Schutzes von Dienstinformationen und des Antikorruptionsmanagements gemäß internationalen Standards geplant. Ein wichtiges Element des Programms ist auch die Durchführung von zertifizierten Kursen und die Anwendung kombinierter Methoden zur Ausbildung des Personals.

Es sei daran erinnert, dass am 22. Januar 2026 der ehemalige Leiter der Grenzschutzbehörde, Serhij Deyneko, vom Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) verdächtigt wurde. Die spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft und das NABU deckten systematische Bestechung unter hochrangigen Beamten der Staatlichen Grenzschutzbehörde auf, was in der Gesellschaft für großes Aufsehen sorgte.

Am 30. Januar entschied das Höchste Antikorruptionsgericht, eine Kautionsmaßnahme in Höhe von 10 Millionen Hrywnja für den ehemaligen Leiter der Grenzschutzbehörde Deyneko anzuwenden. Auch dem Leiter der Abteilung des Grenzübergangs der DPSU wurde eine Kautionsmaßnahme in Höhe von 2 Millionen Hrywnja auferlegt. Beide Verdächtigen wurden mit einer Reihe von prozessualen Verpflichtungen belegt, was die Ernsthaftigkeit der Situation unterstreicht.

Am 4. Februar 2026 wurde bekannt, dass für Deyneko eine Kaution in Höhe von 10 Millionen Hrywnja hinterlegt wurde, die es ihm ermöglichte, auf freien Fuß zu kommen. Allerdings erklärte die Staatliche Grenzschutzbehörde der Ukraine am 6. Februar offiziell, dass Generalleutnant Deyneko aus dem Militärdienst entlassen wurde und wies Informationen über seine mögliche Ausreise ins Ausland zurück.

Es ist erwähnenswert, dass die DPSU am 3. März 2026 mitteilte, dass Deyneko mobilisiert wurde und nun das Dritte Grenzregiment zu Ehren des Helden der Ukraine, Oberst Jewhenij Pikusa, leitet. Dies zeigt, dass Deyneko trotz der rechtlichen Probleme weiterhin seine Pflichten in neuer Funktion erfüllt.

Generalleutnant Serhij Deyneko leitete die Staatliche Grenzschutzbehörde der Ukraine von 2019 bis 2026, und seine Tätigkeit in dieser Position hat viele Diskussionen und Kontroversen ausgelöst, insbesondere im Kontext des Kampfes gegen Korruption in den Strafverfolgungsbehörden.

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