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Bewohner aus der Region Riwne zu acht Jahren Haft verurteilt – Spionage für russische Militärs

Ein 21-jähriger Bewohner der Stadt Radywyl wurde in der Region Riwne zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er für die russischen Streitkräfte spioniert hatte. Dies gab die Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) auf ihrer Facebook-Seite bekannt.

In der Region Riwne fand ein bedeutendes Gerichtsverfahren statt, in dessen Verlauf ein 21-jähriger Bewohner der Stadt Radywyl zu acht Jahren Haft verurteilt wurde. Der junge Mann wurde wegen Spionage zugunsten der russischen Streitkräfte verurteilt. Laut Informationen des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) wurde der Beschuldigte im Februar 2025 während eines weiteren Versuchs, geheime Informationen weiterzugeben, festgenommen.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Angeklagte Informationen über die Bewegungen der ukrainischen Streitkräfte sammelte, die sich in Richtung Front durch die westlichen Regionen des Landes bewegten. Insbesondere dokumentierte er die ungefähre Anzahl an Militärfahrzeugen sowie deren taktische Eigenschaften, was eine ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellt.

Darüber hinaus reiste der Beschuldigte in die Region Lwiw, unter dem Vorwand, Verwandte zu besuchen, wo er versuchte, die Standorte operativer Flugplätze zu ermitteln, von denen aus der Feind Angriffe planen könnte. Diese Aktivitäten belegen seine aktive Teilnahme an feindlichen Plänen und Absichten.

Nach Angaben der Ermittler erhielt der Angeklagte von den russischen Besatzern Versprechungen über eine „Evakuierung“ nach Russland sowie einen Pass des Aggressorlandes im Austausch für seine Zusammenarbeit. Dies zeigt, dass er bereit war, Risiken einzugehen, um persönliche Vorteile zu erzielen, was die Schwere seiner kriminellen Absichten unterstreicht.

Bei einer Durchsuchung wurde ein Mobiltelefon des Beschuldigten sichergestellt, auf dem Beweise für seine Zusammenarbeit mit den Besatzern gefunden wurden. Diese Materialien bildeten die Grundlage für die Anklage und das anschließende Gerichtsverfahren.

Das Gericht befand ihn für schuldig gemäß Teil 3 des Artikels 114-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine, der Strafen für die unbefugte Verbreitung von Informationen über die Bewegung, Verlagerung oder Positionierung der ukrainischen Streitkräfte vorsieht, die zu deren Identifizierung im Gelände führen können. Dieses Urteil unterstreicht die Bedeutung des Kampfes gegen Spionage und den Schutz der nationalen Interessen der Ukraine.

Die Ermittlungen in diesem Fall wurden von Mitarbeitern der SBU in der Region Tscherkassy unter der Aufsicht der regionalen Staatsanwaltschaft durchgeführt. Es ist wichtig zu betonen, dass dies nicht der erste Fall ist, in dem die SBU Personen aufdeckt, die mit den russischen Militärs kooperieren. Zuvor wurde über die Festnahme eines Minderjährigen berichtet, der zusammen mit seinem Vater russische Angriffe auf Dnipro koordinierte, was auf die Systematik des Spionageproblems in der Ukraine hinweist.

Diese Situation hebt erneut die Notwendigkeit von Wachsamkeit und aktiver Arbeit der Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen feindliche Elemente hervor, die versuchen, der Ukraine im Krieg zu schaden. Der Sicherheitsdienst der Ukraine setzt seine Aktivitäten fort, um Bedrohungen für die nationale Sicherheit zu identifizieren und zu neutralisieren.

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