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NAAU registriert die öffentliche Organisation 'Gerechtigkeit für die Ukraine' – Jermak

Die Nationale Anwaltsvereinigung der Ukraine (NAAU) hat die Gründung einer neuen öffentlichen Organisation namens 'Gerechtigkeit für die Ukraine' bekannt gegeben. Diese Organisation wird sich auf die Unterstützung von Militärangehörigen und deren Familien konzentrieren.

Die Nationale Anwaltsvereinigung der Ukraine (NAAU) hat offiziell die Gründung einer neuen öffentlichen Organisation mit dem Namen 'Gerechtigkeit für die Ukraine' bekannt gegeben. Laut Andrij Jermak, dem Vorsitzenden des Ausschusses für den Schutz der von der bewaffneten Aggression gegen die Ukraine betroffenen Personen, wird diese Organisation darauf abzielen, Militärangehörigen und ihren Familien Hilfe zu leisten, insbesondere bei der Lösung rechtlicher Fragen, die mit ihrem Status, Zahlungen, dem Schutz ihrer Rechte und Entschädigungen verbunden sind.

In seinem Telegram-Kanal betonte Andrij Jermak, dass im Rahmen des Ausschusses der NAAU an systematischen Lösungen gearbeitet wird, die politische Ansätze und gesetzliche Regelungen umfassen. 'Die öffentliche Organisation ist eine Fortsetzung dieser Arbeit, jedoch auf der Ebene konkreter Fälle. Es geht um Militärangehörige, Kriegsgefangene, deren Familien und Kinder – und um ihre tatsächlichen rechtlichen Fragen: Status, Zahlungen, Schutz der Rechte, Entschädigungen', schrieb er.

Zu den Gründern der neuen öffentlichen Organisation nannte Jermak auch den Marineoffizier und Verteidiger von Mariupol, Artem Dyblenko, die Anwältin Julia Stepanenko sowie die Anwältin Tetjana Kan. Diese Personen verfügen über umfangreiche Erfahrungen im rechtlichen Bereich und sind bereit, aktiv an der Arbeit der Organisation mitzuwirken.

'Wir planen, die vollständige Arbeit mit dem Büro und den ersten Fällen bereits im Mai zu beginnen', fügte Jermak hinzu und betonte die Fristen für den Beginn der Aktivitäten der Organisation. Dies zeigt einen ernsthaften Ansatz zur Lösung der Probleme, mit denen Militärangehörige und ihre Familien in der Ukraine konfrontiert sind.

Der Kontext für die Gründung dieser Organisation sind die jüngsten Ereignisse in der Ukraine, insbesondere das Dekret des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, das am 28. November 2025 unterzeichnet wurde und die Entlassung von Andrij Jermak aus dem Amt des Leiters des Präsidialamtes betrifft. Jermak hatte dieses Amt seit dem 11. Februar 2020 inne. Vor seiner Entlassung führte das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Sonderanwaltschaft für Antikorruption (SAP) Durchsuchungen in seinem Büro auf Grundlage eines Beschlusses des Ermittlungsrichters des WAKS durch, jedoch wurde gegen keine Person ein Verdacht erhoben.

Nach seiner Entlassung übernahm Jermak im März 2025 den Vorsitz des Ausschusses für den Schutz der von der bewaffneten Aggression gegen die Ukraine betroffenen Personen, der Entschädigungsmechanismen und der rechtlichen Gewährleistung der Eurointegration für die Wiederherstellung, welcher bei der Nationalen Anwaltsvereinigung der Ukraine eingerichtet wurde. Dies zeigt seinen Willen, weiterhin im Interesse der vom Krieg in der Ukraine Betroffenen zu arbeiten, indem er die neuen Möglichkeiten nutzt, die die öffentliche Organisation 'Gerechtigkeit für die Ukraine' bietet.