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In Transkarpatien: Frau vermietet ihre Kinder für 1000 Dollar zum Betteln

In einem schockierenden Vorfall in Transkarpatien wurde einer Frau vorgeworfen, ihre eigenen Kinder für 1000 Dollar zur Bettelarbeit vermietet zu haben. Die Behörden haben bereits Ermittlungen eingeleitet.

In Transkarpatien haben die Strafverfolgungsbehörden eine Frau verdächtigt, ihre Kinder für 1000 Dollar zur Bettelarbeit vermietet zu haben. Laut einer Mitteilung des Generalstaatsanwalts übergab die Bewohnerin des Dorfes Ilnytsia im Bezirk Chust ihren 11-jährigen Sohn und ihre 5-jährige Tochter für einen Zeitraum von zwei Wochen, um sie auf den Straßen um Geld betteln zu lassen.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Frau aktiv nach potenziellen Käufern suchte, indem sie über Bekannte und Messenger-Dienste ihre Kinder für diese „Arbeit“ anbot. Sie wurde in der Nähe von Irshava festgenommen, unmittelbar nachdem sie das Geld für die „Vermietung“ ihrer Kinder erhalten hatte.

Gemäß den Informationen, die von der Staatsanwaltschaft bereitgestellt wurden, wurde der Frau gemäß Teil 3 des Artikels 149 des Strafgesetzbuchs der Ukraine, der den Menschenhandel in Bezug auf Minderjährige unter Ausnutzung ihrer vulnerablen Situation behandelt, der Verdacht mitgeteilt. Dies ist ein schwerwiegendes Vergehen, das strenge Strafen für die Schuldigen vorsieht.

Nach ihrer Festnahme beantragte die Staatsanwaltschaft beim Gericht die Anordnung einer Sicherheitsmaßnahme für die Beschuldigte. Das Gericht kam dem Antrag nach und entschied, dass die Frau in Untersuchungshaft genommen wird, wobei eine Kaution von fast 1 Million Hrywnja festgelegt wurde. Derzeit befindet sich die Frau in Haft und wartet auf weitere Ermittlungen und Gerichtsverhandlungen.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Frau ein weiteres Kind hat - eine 8-jährige Tochter. In diesem Zusammenhang hat die Staatsanwaltschaft bereits Schritte eingeleitet, um ihr das Sorgerecht zu entziehen, da eine Gefährdung des Wohlergehens der Kinder besteht. Die Kinder, die aus der Familie genommen wurden, befinden sich derzeit in einem Krankenhaus unter ärztlicher Aufsicht, wo ihnen die notwendige Hilfe und Unterstützung zuteilwird.

Dieser Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund anderer ähnlicher Vorfälle, die von den Strafverfolgungsbehörden aufgedeckt wurden. So wurde kürzlich in Kiew eine Frau festgenommen, die ein neugeborenes Mädchen illegal ins Ausland gebracht und es einem ausländischen Paar übergeben hatte. Diese Situationen unterstreichen die Ernsthaftigkeit des Problems des Menschenhandels in der Ukraine, das dringend angegangen werden muss.

Menschenrechtsaktivisten und soziale Dienste betonen weiterhin die Notwendigkeit, Kinder vor solchen Verbrechen zu schützen. Sie rufen die Gesellschaft dazu auf, aufmerksam zu sein und verdächtige Situationen zu melden, die die Sicherheit von Kindern gefährden könnten. Die Regierung und die Strafverfolgungsbehörden müssen alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

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