Укрінформ

In der Oblast Wolyn wurde ein russischer Agent festgenommen, der Angriffe auf die Ukrzaliznytsia korrigierte

Die Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat einen russischen Agenten festgenommen, der mit der Aufgabe betraut war, Angriffe auf die Ukrzaliznytsia zu korrigieren. Der Agent, ein arbeitsloser Bewohner von Poltawa, wurde von den russischen Geheimdiensten rekrutiert.

Die Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat die Festnahme eines russischen Agenten bekannt gegeben, der für die Korrektur von Angriffen auf die Ukrzaliznytsia verantwortlich war. Laut den Ermittlungen handelt es sich bei dem Agenten um einen arbeitslosen Einwohner von Poltawa, der von der Föderalen Sicherheitsdienst Russlands (FSB) rekrutiert wurde, nachdem er in Telegram-Kanälen nach "leichten Einnahmen" gesucht hatte.

Nach seiner Rekrutierung reiste der Agent in die Oblast Wolyn, wo er eine Wohnung in der Nähe eines Bahnhofs mietete. In seiner vorübergehenden Unterkunft installierte er eine Telefonkamera, die eine Fernübertragung für die russischen Geheimdienste ermöglichte. Dies erlaubte es der FSB, Informationen über die Ankunftszeiten von Zügen zu erhalten, was wiederum die Möglichkeit bot, gezielte Angriffe auf diese durchzuführen.

Die Mitarbeiter des militärischen Geheimdienstes der SBU dokumentierten die Spionagetätigkeit des russischen Agenten und nahmen ihn fest. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen wurden mehrere Smartphones sichergestellt, die er zur Kommunikation mit der FSB und zur Videoaufzeichnung von Zügen verwendete.

Darüber hinaus wurden im Rahmen der Ermittlungen Fakten über die Spionagetätigkeit des Agenten in der Oblast Poltawa festgestellt, wo er die Standorte mobiler Feuergruppen der Verteidigungskräfte überwachte. Zur Verschleierung ihrer Kommunikation verwendeten der Agent und sein Kurator von der FSB zuvor vereinbarte Codewörter und Piktogramme in einem anonymen Messenger-Chat.

Die Ermittler der SBU haben dem Festgenommenen den Verdacht gemäß Teil 2 des Artikels 111 des Strafgesetzbuches der Ukraine mitgeteilt, der die Verantwortung für Hochverrat unter Kriegsbedingungen vorsieht. Der Täter befindet sich derzeit in Untersuchungshaft und sieht sich einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit Vermögenskonfiszierung gegenüber.

Dieser Fall ist nicht einzigartig. Wie zuvor von Ukrinform berichtet, wurde eine ukrainische Staatsbürgerin zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt, da sie den russischen Geheimdiensten die Koordinaten militärischer Objekte in der Hauptstadt übermittelt hatte. Diese Ereignisse unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Bedrohungen, denen die Ukraine im Krieg ausgesetzt ist, sowie die Bedeutung der Arbeit der SBU im Kampf gegen Spionage und Verrat.

Der Sicherheitsdienst der Ukraine setzt seine Arbeit zur Identifizierung und Neutralisierung von Agenten russischer Geheimdienste fort, die versuchen, der ukrainischen Staatsgewalt zu schaden. Die Bürger werden aufgefordert, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden, die auf die Tätigkeit feindlicher Agenten hinweisen könnten.

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