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Auf dem Gelände des Nationalen Militärfriedhofs fiel ein russischer Drohne

Am 3. April ereignete sich auf dem Gelände des Nationalen Militärmemorialfriedhofs ein Vorfall, der Empörung und Besorgnis auslöste. Russische Truppen führten einen weiteren zynischen Terrorakt aus, als ihre Drohne auf dem Gelände abstürzte, wo gerade Beerdigungen unbekannter Verteidiger der Ukraine stattfanden.

Am heutigen Tag, dem 3. April, kam es auf dem Gelände des Nationalen Militärmemorialfriedhofs zu einem Vorfall, der sowohl Empörung als auch Besorgnis hervorrief. Laut einer Mitteilung der Pressestelle der Einrichtung führten die russischen Streitkräfte einen weiteren zynischen Akt des Terrorismus aus, als ihr unbemanntes Luftfahrzeug (Drohne) auf dem Gelände abstürzte, wo gerade Zeremonien zur Beerdigung unbekannter Verteidiger der Ukraine stattfanden. Der Vorfall ereignete sich kurz vor Beginn einer weiteren Zeremonie, bei der die Beisetzung einer Urne mit der Asche eines ukrainischen Helden geplant war.

Durch den Absturz der Drohne wurden teilweise die Verwaltungsgebäude, technische Wassertanks, Zäune und andere Infrastrukturteile des Friedhofs beschädigt. Dank des koordinierten Handelns der zuständigen Dienste und der Einhaltung von Sicherheitsprotokollen konnten alle Anwesenden schnell in Schutzräume geleitet werden, was es ermöglichte, Opfer zu vermeiden. Wie die Einrichtung betonte, wurde niemand verletzt, und die Grabstätten der ukrainischen Helden blieben unbeschädigt.

In der Mitteilung der Pressestelle des Nationalen Militärmemorialfriedhofs wird hervorgehoben, dass Russland erneut seine wahre Natur demonstriert, indem es versucht, nicht nur gegen die Lebenden zu kämpfen, sondern auch gegen Orte des Gedenkens. Dies betrifft jene Orte, an denen der Staat und alle Ukrainer ihren Verteidigern und Verteidigerinnen Respekt zollen und einen Raum für Stille, Ehrfurcht und Würde schaffen. Es wird betont, dass diese barbarischen Taten des Aggressors nichts als Schande bringen werden.

„Wir werden alle Schäden umgehend beheben und weiterhin unsere Pflicht erfüllen – würdevoll von den Verteidigern Abschied zu nehmen und jeden ukrainischen Soldaten zu ehren“, betonten die Verantwortlichen des Nationalen Militärmemorialfriedhofs. Dies zeugt von der Unbeugsamkeit des ukrainischen Geistes, der trotz äußerer Bedrohungen weiterhin seine Pflicht gegenüber dem Andenken der Gefallenen erfüllt.

Es sei daran erinnert, dass infolge eines massiven Angriffs der russischen Streitkräfte am 3. April Schäden in den Bezirken Bucha, Fastiv und Obuchiv in der Region Kiew festgestellt wurden. Dieser Angriff führte zum Tod eines Menschen und zur Verletzung von acht weiteren, darunter ein Kind. Diese Ereignisse unterstreichen die ständige Bedrohung, die die russische Aggression für die Zivilbevölkerung der Ukraine darstellt.

Fotos vom Ort des Geschehens wurden auf der offiziellen Seite des Nationalen Militärmemorialfriedhofs in den sozialen Medien veröffentlicht, was erneut die Bedeutung der Ehrung der Gefallenen und die Unterstützung derjenigen betont, die weiterhin für die Unabhängigkeit der Ukraine kämpfen.

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