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Drei Verletzte bei feindlichen Angriffen in der Region Charkiw

Am 5. April 2023 wurden in der Region Charkiw drei Personen durch feindliche Angriffe verletzt, wie die örtliche Staatsanwaltschaft in ihrem Telegram-Kanal berichtete.

Am 5. April 2023 kam es in der Region Charkiw zu feindlichen Beschüssen, bei denen drei Personen verletzt wurden. Dies wurde von der Staatsanwaltschaft Charkiw in ihrem Telegram-Kanal bekannt gegeben, wie das Nachrichtenagentur Ukrinform berichtete.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ereignete sich am Morgen gegen 09:00 Uhr ein Beschuss im Dorf Lisne, vermutlich durch eine Drohne des Typs „Geran“. Durch diesen Beschuss wurde ein privates Wohnhaus beschädigt, und der 46-jährige Eigentümer des Hauses suchte medizinische Hilfe auf.

Zusätzlich fand etwa um 09:45 Uhr im Dorf Slatyne ein weiterer Beschuss durch eine Drohne (der Typ wird derzeit ermittelt) statt, bei dem ein Wohnhaus beschädigt wurde. In diesem Fall wurde eine Frau verletzt.

Ungefähr um 11:10 Uhr wurde in der Stadt Tschuhujiw ein Treffer einer Drohne (der Typ wird derzeit ermittelt) in ein Wirtschaftsgebäude registriert, was zu einem Brand führte. Am Einsatzort erhielt eine 56-jährige Frau medizinische Hilfe, bei der die Ärzte eine akute Stressreaktion diagnostizierten. Bei der Untersuchung des Tatorts wurden Überreste einer Drohne des Typs V2U gefunden, was den Angriff bestätigt.

Infolge dieser Ereignisse wurden unter der prozessualen Aufsicht der Staatsanwaltschaften von Derhachi und Tschuhujiw in der Region Charkiw Vorermittlungen zu den Kriegsverbrechen eingeleitet, die in Artikel 438 des Strafgesetzbuches der Ukraine vorgesehen sind.

Es sei daran erinnert, dass zuvor Nachrichtenagenturen berichteten, dass russische Truppen am Morgen des 5. April das Dorf Welykyj Burlyk, das sich in der Region Charkiw befindet, mit Kampfdrohnen angegriffen haben, was Besorgnis unter den Anwohnern auslöste.

Diese Ereignisse unterstreichen erneut die angespannte Situation im Osten der Ukraine, wo feindliche Beschüsse für viele Ortschaften zur gewohnten Realität geworden sind. Die lokalen Behörden und die Strafverfolgungsbehörden setzen weiterhin Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürger und zur Dokumentation der während des Krieges begangenen Verbrechen um.

Wir rufen alle dazu auf, vorsichtig zu bleiben und die Sicherheitsregeln zu beachten sowie über unsere Kanäle in Telegram, Instagram und YouTube auf dem Laufenden zu bleiben.