In Dnipropetrowsk wurde ein Betrugsschema mit der Neuausstellung von SIM-Karten aufgedeckt
In der Region Dnipropetrowsk haben Mitarbeiter der Nationalen Polizei der Ukraine ein Betrugsschema aufgedeckt, das mit der Neuausstellung von SIM-Karten verbunden ist und zahlreiche Bürger aus verschiedenen Regionen, darunter Kiew, Poltawa, Tscherkassy, Tschernihiw und Wolyn, betroffen hat.
In der Region Dnipropetrowsk haben die Mitarbeiter der Nationalen Polizei der Ukraine ein betrügerisches Schema aufgedeckt, das mit der Neuausstellung von SIM-Karten in Verbindung steht. Dieses Schema hat zahlreiche Bürger aus unterschiedlichen Regionen betroffen, darunter Kiew, Poltawa, Tscherkassy, Tschernihiw und Wolyn. Laut Informationen von Ukrinform, die sich auf Angaben der Strafverfolgungsbehörden stützen, haben die Täter eine raffinierte Methode verwendet, die als "SIM-Swap"-Betrug bekannt ist.
Die Betrüger gaben sich als Mitarbeiter eines Mobilfunkanbieters aus und initiierten unter dem Vorwand technischer Maßnahmen die Neuausstellung von SIM-Karten, die mit den Bankkonten der Opfer verknüpft waren. Auf diese Weise erlangten die Betrüger die Kontrolle über die finanziellen Telefonnummern ihrer Opfer. Nachdem sie Zugang zum mobilen Banking erlangt hatten, änderten die Täter die Kontodaten und überwiesen Gelder auf Konten, die sie kontrollierten.
Laut den Informationen beläuft sich der Gesamtschaden auf etwa 1 Million Hrywnja. In einigen Fällen gelang es den Tätern nicht nur, Geld zu stehlen, sondern sie versuchten auch, zusätzliche illegale Transaktionen mit den Konten der Opfer durchzuführen. Die Polizei stellte fest, dass die organisierte Gruppe nach einem im Voraus ausgearbeiteten Plan handelte und eine klare hierarchische Struktur hatte.
Der Organisator koordinierte die Aktionen der Teilnehmer, bestimmte deren Rollen, stellte die materielle und technische Basis zur Verfügung und verteilte die auf kriminellem Weg erlangten Gelder. Andere Mitglieder der Gruppe waren verantwortlich für die Suche nach Telefonnummern potenzieller Opfer, die Neuausstellung von SIM-Karten, die Kommunikation mit den Opfern sowie für die anschließende Abhebung und Umwandlung der Gelder in Bargeld.
Im Rahmen der Ermittlungen führten die Polizeibeamten eine Reihe von Durchsuchungen an den Wohnorten der Verdächtigen in der Region Dnipropetrowsk sowie in deren Fahrzeugen durch. Während der Ermittlungen wurden Mobiltelefone, SIM-Karten, Bankkarten, Datenträger, Verpackungen von SIM-Karten und andere Beweismittel sichergestellt, die die illegale Tätigkeit der Täter belegen.
Drei Mitglieder der organisierten kriminellen Gruppe wurden bereits wegen Betrugs in besonders großem Ausmaß angeklagt, der von einer organisierten Gruppe begangen wurde. Für diese kriminelle Tätigkeit drohen ihnen bis zu 12 Jahre Freiheitsstrafe mit Einziehung des Vermögens. Derzeit wird über die Wahl von Haftmaßnahmen für die Verdächtigen entschieden.
Wie Ukrinform berichtete, hatte ein Gericht zuvor Haftmaßnahmen gegen acht Mitglieder eines Netzwerks von Betrugs-Callcentern aus Dnipro angeordnet, die nach zwei verschiedenen Methoden operierten. Diese Situation unterstreicht die Wichtigkeit von Vorsicht und Wachsamkeit im Umgang mit Vertretern von Mobilfunkanbietern und bei der Durchführung finanzieller Transaktionen.
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