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In Tschernihiw und Sumy haben Russen gefälschte Geldscheine mit gefährlichem QR-Code abgeworfen

Am 2. April 2023 wurden in den Grenzregionen von Tschernihiw und Sumy Fälle gemeldet, in denen russische Truppen gefälschte 100-Hrywnja-Banknoten aus Drohnen abwarfen. Diese Vorfälle haben Besorgnis unter der lokalen Bevölkerung ausgelöst, da die Scheine einen QR-Code enthalten, der zu einem Kanal führt, auf dem die Russen 'Nachrichten und echtes Geld' anbieten.

In den Grenzgebieten von Tschernihiw und Sumy wurden am 2. April 2023 alarmierende Vorfälle gemeldet, bei denen russische Militärs gefälschte 100-Hrywnja-Banknoten aus Drohnen abwarfen. Diese als Geldscheine getarnten Flugblätter sorgten für erhebliche Besorgnis in der Bevölkerung, da sie einen QR-Code enthielten, der zu einem Kanal führt, auf dem die Russen 'Nachrichten und echtes Geld' anbieten. Die gefälschten Banknoten wurden in mehreren Dörfern und Städten der Region entdeckt, was die lokale Sicherheitslage zusätzlich belastet.

Pawlo Miroschnitschenko, der Leiter der Militärverwaltung von Korjukiwka, und der amtierende Bürgermeister von Sumy, Artem Kobzar, äußerten sich über soziale Netzwerke zu dieser gefährlichen Situation. Sie riefen die Bürger dazu auf, vorsichtig zu sein und sich nicht von solchen Provokationen beeinflussen zu lassen. Die örtlichen Behörden warnten eindringlich: 'Das sind keine echten Geldscheine. Das ist eine Gefahr! Wir bitten alle, solche 'Geschenke' nicht zu berühren und den QR-Code nicht zu scannen. Seid vorsichtig mit verdächtigen Gegenständen.'

Die Informationen besagen, dass der QR-Code auf den abgeworfenen Banknoten potenziell gefährliche Folgen für diejenigen haben könnte, die ihn scannen. Der amtierende Bürgermeister von Sumy, Artem Kobzar, fügte hinzu, dass die Einwohner im Falle des Auffindens solcher Gegenstände umgehend die Polizei oder den Staatlichen Dienst für Notsituationen (DSNS) informieren sollten, um mögliche Gefahren zu vermeiden. Diese Warnungen sind besonders wichtig, da die Bevölkerung in der Region bereits unter den Folgen des Konflikts leidet.

Dieser Vorfall ist nicht der erste seiner Art. Im September 2025 wurden in einem der Stadtteile von Tschernihiw ebenfalls ähnliche Flugblätter in Form von 100-Hrywnja-Banknoten entdeckt, die von russischen Drohnen abgeworfen wurden. Damals versuchte der Feind, die Einheimischen dazu zu bewegen, Koordinaten zu teilen und dabei zu helfen, das Feuer auf die Positionen der ukrainischen Streitkräfte zu lenken. Diese Aktionen verdeutlichen die Fortsetzung der Informations- und psychologischen Kriegsführung durch die russischen Streitkräfte.

Die Anwohner, die Zeugen dieser Ereignisse wurden, äußern ihre Besorgnis über die Sicherheit in der Region. Sie betonen, dass solche Provokationen Panik unter der Bevölkerung auslösen könnten, insbesondere bei Menschen, die nicht ausreichend informiert sind über die tatsächlichen Geschehnisse. Daher ist es von großer Bedeutung, dass die lokalen Behörden weiterhin die Öffentlichkeit über mögliche Bedrohungen und deren Vermeidung informieren.

Angesichts des seit mehreren Jahren andauernden Krieges unterstreichen solche Vorfälle die Notwendigkeit von Wachsamkeit und Vorsicht seitens der Bevölkerung. Die lokale Verwaltung appelliert an alle Bürger, Sicherheitsmaßnahmen zu befolgen und sich nicht von Provokationen beeinflussen zu lassen, die ihr Leben und ihre Gesundheit gefährden könnten.