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Mihai Lucescu hat ernsthafte Gesundheitsprobleme, Ärzte schlagen Alarm

Der rumänische Trainer Mihai Lucescu, der zuvor den Kiewer Klub Dynamo und den Donetsker Klub Schachtjor leitete, hat ernsthafte Gesundheitsprobleme. Laut dem Kardiologen Stefan Busnatu ist Lucescus Zustand besorgniserregend, da er zahlreiche Organschäden, insbesondere am Herzen, Gehirn und den Lungen, aufweist.

Der rumänische Trainer Mihai Lucescu, der in der Vergangenheit sowohl den Kiewer Klub Dynamo als auch den Donetsker Klub Schachtjor trainierte, sieht sich ernsthaften Gesundheitsproblemen gegenüber. Laut dem Kardiologen Stefan Busnatu ist der Zustand von Lucescu alarmierend, da er an mehreren Organen, einschließlich Herz, Gehirn und Lungen, Schäden erlitten hat.

Busnatu berichtete, dass nach einer durchgeführten Computertomographie (CT) festgestellt wurde, dass nicht nur das Herz des Trainers stark geschwächt ist, sondern auch das Gehirn und die Lungen betroffen sind. Dies deutet auf das Vorhandensein von Thrombosen hin, die mehrere Organe gleichzeitig negativ beeinflussen. Der Arzt betonte, dass dieser Zustand sehr ernst ist und die Lebensrisiken für den Patienten erheblich steigen.

„Leider sind mehrere Organe betroffen – das Herz, das Gehirn und die Lungen, daher steigen die Risiken erheblich. Selbst der Einsatz eines mechanischen Herzunterstützungssystems (ECMO) könnte gefährlich sein“, erklärte der Arzt. Er fügte hinzu, dass das Risiko der Prozedur in Anbetracht der bereits vorhandenen Thrombosen die potenziellen Vorteile übersteigen könnte.

Mihai Lucescu wurde am 29. März ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem ihm während des Trainingslagers der rumänischen Nationalmannschaft, die im Play-off zur Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit 0:1 gegen die Türkei verloren hatte, schlecht geworden war. Einige Tage später, am 2. April, trat der Trainer von seiner Position als Coach der rumänischen Nationalmannschaft zurück.

Leider erlitt Lucescu am 3. April einen akuten Myokardinfarkt direkt im Krankenhaus. Die Ärzte mussten dreimal Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen, und dem Trainer wurde bereits der fünfte Stent eingesetzt. Anschließend wurde er aufgrund schwerer Herzrhythmusstörungen, die nicht behandelbar waren, in ein medikamentöses Koma versetzt.

Bei der CT-Untersuchung wurden bei Lucescu zahlreiche Anzeichen für ischämische zerebrale Schlaganfälle sowie eine Entzündung der Lungenembolie festgestellt, was seinen Zustand weiter kompliziert.

Mihai Lucescu arbeitete 15 Jahre lang in der Ukraine, wo er große Popularität erlangte, indem er sowohl Dynamo als auch Schachtjor leitete. Mit Schachtjor wurde er achtmal ukrainischer Meister und gewann 2009 den UEFA-Pokal. Mit Dynamo triumphierte er in der Ukrainischen Premier League in der Saison 2020/21.

In der Saison 2016/17 trainierte Lucescu den russischen Klub Zenit. Zuvor sprach er auch über sein Zuhause in Donezk, das er aufgrund des Krieges zwischen Russland und der Ukraine verlassen musste. Die Situation um seine Gesundheit besorgt nicht nur die Fußballgemeinschaft, sondern auch alle, die seine Karriere und sein Leben verfolgen.