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Ministerium für Kultur gründet Expertenrat zur Entwicklung der staatlichen Informationspolitik

Das Ministerium für Kultur der Ukraine hat die Gründung eines Expertenrates bekannt gegeben, der als ständiges beratendes Gremium fungieren wird. Ziel ist es, Empfehlungen und Vorschläge zur staatlichen Informationspolitik zu erarbeiten.

Das Ministerium für Kultur der Ukraine hat, gemäß Informationen von Ukrinform, die Gründung eines Expertenrates angekündigt, der als ständiges beratendes Gremium fungieren wird. Die Hauptaufgabe dieses Rates besteht darin, Empfehlungen und Vorschläge zur staatlichen Informationspolitik zu erarbeiten. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Effektivität der staatlichen Politik im Informationsbereich zu erhöhen, indem aktuelle Herausforderungen und Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Zur Vorsitzenden des neu gegründeten Expertenrates wurde Natalia Movshovych ernannt, die als stellvertretende Ministerin für Kultur für europäische Integration zuständig ist. Ihre Stellvertreterin ist Anna Krasnostup, die Direktorin der Abteilung für strategische Kommunikation und Förderung der ukrainischen Kultur. Die Sekretärin des Rates ist Olga Chupis, die Leiterin der Abteilung für Informations- und kulturelle Reintegration in derselben Abteilung.

Der Expertenrat setzt sich auch aus Vertretern verschiedener Bereiche zusammen, die über Erfahrung und Wissen in Fragen der Informationspolitik verfügen. Dies wird sicherstellen, dass ein breites Spektrum an Meinungen und Ansätzen in die Erarbeitung von Empfehlungen und Vorschlägen für den Staat einfließt.

Der entsprechende Beschluss zur Gründung des Expertenrates wurde am 6. April auf der Grundlage der Satzung des Ministeriums für Kultur gefasst, die durch einen Beschluss der Regierung der Ukraine vom 16. Oktober 2019 Nr. 885 genehmigt wurde, unter Berücksichtigung der vorgenommenen Änderungen. Dies unterstreicht die Bedeutung und Legitimität des neuen Organs innerhalb der staatlichen Struktur.

Gemäß dem Beschluss bestehen die Hauptaufgaben des Expertenrates darin, Vorschläge und Empfehlungen zu erarbeiten sowie Wege, Mechanismen und Methoden zur Lösung von Problemen zu definieren, die während der Umsetzung der staatlichen Politik im Informationsbereich auftreten können. Darüber hinaus soll der Rat zur Entwicklung einer effektiven Politik beitragen, die den modernen Herausforderungen und Bedürfnissen der Gesellschaft entspricht.

Der Expertenrat wird sich auch mit der Verbreitung bewährter internationaler Praktiken, dem Aufbau von Kooperationen mit anderen staatlichen Stellen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und dem Expertenumfeld beschäftigen, um Erfahrungen im Informationsbereich auszutauschen. Dies wird einen integrierten Ansatz zur Entwicklung der Informationspolitik in der Ukraine fördern.

Die vom Expertenrat erarbeiteten Vorschläge und Empfehlungen werden durch offenes Abstimmen der anwesenden Mitglieder während der Sitzungen angenommen. Bei Stimmengleichheit wird die Stimme des Vorsitzenden entscheidend sein. Dies gewährleistet die Transparenz und Demokratisierung des Entscheidungsprozesses.

Der Expertenrat wird auf ehrenamtlicher Basis arbeiten, und seine Entscheidungen haben einen empfehlenden Charakter. Das bedeutet, dass die Entscheidungen des Rates zwar nicht verbindlich sind, sie jedoch erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der staatlichen Informationspolitik in der Ukraine haben können.

Es sei daran erinnert, dass das Ministerium für Kultur der Ukraine und das Präsidialamt zuvor die Einführung eines Programms zur Unterstützung kultureller Initiativen mit dem Titel "Tausend Frühling" angekündigt haben. Dieses Programm zielt darauf ab, kulturelle Projekte in der Ukraine zu unterstützen und zu entwickeln, was ebenfalls auf eine Aktivierung der staatlichen Politik im Bereich Kultur und Information hinweist.

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