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Memorialprojekt 'Straße des Lebens' erhält Auszeichnung beim internationalen Wettbewerb für Medienarchitektur

Das ukrainische Memorialprojekt 'Straße des Lebens' hat auf internationaler Ebene Anerkennung gefunden und wurde beim Media Architecture Biennale in Bangkok, Thailand, ausgezeichnet. Dieses Ereignis markiert einen bedeutenden Meilenstein für ukrainische Initiativen, da das Projekt am Ort der Romaniv-Brücke in Irpin errichtet wurde und an die Menschen erinnert, die zu Beginn des großangelegten russischen Übergriffs auf die Ukraine über diese Brücke evakuiert wurden.

Das ukrainische Memorialprojekt 'Straße des Lebens' hat auf internationaler Ebene Anerkennung gefunden und wurde beim Media Architecture Biennale in Bangkok, Thailand, ausgezeichnet. Dieses Ereignis markiert einen bedeutenden Meilenstein für ukrainische Initiativen, da das Projekt am Ort der Romaniv-Brücke in Irpin errichtet wurde und an die Menschen erinnert, die zu Beginn des großangelegten russischen Übergriffs auf die Ukraine über diese Brücke evakuiert wurden.

Die Nachricht über den Sieg des Projekts 'Straße des Lebens' wurde von Mykola Kabliuka, dem Gründer der Firma Expolight, die diese Installation realisierte, bekannt gegeben. Das Projekt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie 'Räumliche Medienkunst', was die Bedeutung künstlerischen Ausdrucks im Kontext der modernen Herausforderungen unterstreicht.

Die Installation 'Straße des Lebens' zeichnet sich nicht nur durch ästhetische Qualitäten aus, sondern trägt auch eine tiefgehende Symbolik in sich. Sie wurde mit dem Ziel der Heilung und Wiedergeburt geschaffen, da die roten Fäden, die über die Brücke verlaufen, nicht nur physische, sondern auch emotionale Heilung symbolisieren. 'Die roten Lichtfäden pulsieren wie Nähte auf einer Wunde und erinnern daran: Beton kann zerbrochen werden, aber den Willen niemals', betonte Mykola Kabliuka und hob die Bedeutung dieses Projekts für die ukrainische Gesellschaft hervor.

Kabliuka äußerte auch seine Gefühle bezüglich der erhaltenen Auszeichnung: 'Eine Auszeichnung auf diesem Niveau zu erhalten, ist ein Gefühl großer innerer Stolz und Verantwortung. Für die Geschichte, die wir der ganzen Welt erzählt haben. Für die Menschen, für die sie geschaffen wurde. Und dafür, dass Licht in diesem Fall mehr als ein Werkzeug geworden ist – es ist zur Sprache des Gedächtnisses und des Lebens geworden.'

Die Media Architecture Biennale ist eine wichtige Veranstaltung, die der Interaktion von digitalen Technologien, Architektur und urbanem Raum gewidmet ist. Sie versammelt Architekten, Künstler und Designer aus der ganzen Welt, die den Einfluss von Medien auf den urbanen Raum erforschen. Die diesjährige Veranstaltung in Bangkok zog zahlreiche Teilnehmer an, die ihre Projekte präsentierten, die moderne Trends im Bereich der Medienarchitektur widerspiegeln.

Das Projekt 'Straße des Lebens' ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Kunst die Gesellschaft beeinflussen kann, indem sie wichtige Momente der Geschichte würdigt und das Gedächtnis an die Menschen unterstützt, die schwierige Zeiten durchlebt haben. Dieses Memorialprojekt lenkt nicht nur die Aufmerksamkeit auf tragische Ereignisse, sondern inspiriert auch zur Wiederherstellung und Heilung, was besonders relevant für die Ukraine in Kriegszeiten ist.

Somit wurde die 'Straße des Lebens' nicht nur zu einem Symbol des Gedächtnisses, sondern auch zu einem Hoffnungsträger für eine bessere Zukunft, was die Bedeutung der Bewahrung des historischen Gedächtnisses und des kulturellen Erbes in Zeiten moderner Herausforderungen unterstreicht.