„Landschaften der Ukraine“ starten im April den Bau von 25 Straßen, was die Kosten für die Holzernte um 20 % senken wird
Das staatliche Unternehmen „Landschaften der Ukraine“ wird im April die Umsetzung von 25 Projekten zum Bau von Waldstraßen mit einer Gesamtlänge von fast 90 km wieder aufnehmen, wie die Pressestelle des Unternehmens auf Facebook mitteilte.
Das staatliche Unternehmen „Landschaften der Ukraine“ hat angekündigt, im April die Arbeiten an 25 Projekten zum Bau von Waldstraßen wieder aufzunehmen. Diese Straßen werden eine Gesamtlänge von fast 90 Kilometern haben und sollen dazu beitragen, die Kosten für die Holzernte um 20 Prozent zu senken. Dies wurde von der Pressestelle des Unternehmens über die sozialen Medien bekannt gegeben.
Die Bauarbeiten an diesen Projekten hatten im Herbst 2025 in verschiedenen Regionen begonnen, darunter in den Karpatien, im Norden, in Podolien, in Polissia und in der Hauptstadtregion. Aufgrund der winterlichen Bedingungen wurden die Arbeiten jedoch vorübergehend eingestellt. Jetzt kehren die beauftragten Unternehmen zurück, um die Projekte fortzusetzen.
„Bei der Errichtung der Waldstraßen werden Zwischenlager für die Lagerung, Sortierung und Verladung von Holzprodukten eingerichtet. Außerdem werden Verkehrszeichen und Signalstangen installiert. Im Rahmen der Umsetzung werden wirtschaftliche und soziale Aspekte berücksichtigt, und es werden Brandschutzmaßnahmen getroffen“, erklärten die Verantwortlichen von „Landschaften der Ukraine“.
Nach Angaben des Unternehmens wird eine neue Straße im Nadwirna-Waldrevier, die über 2 Kilometer lang ist, den Zugang zu Holzbeständen mit einem Volumen von 22.700 Kubikmetern ermöglichen. Im Korosten-Waldrevier wird der Abschluss eines 3 Kilometer langen Weges die Route für Holztransporter um 10 Kilometer verkürzen. Es wird erwartet, dass durch die Optimierung der Logistik die Kosten pro Kubikmeter Holz in diesem Bereich um etwa 20 Prozent gesenkt werden können.
„Landschaften der Ukraine“ präzisierte, dass der Bau im Putyla-Waldrevier den Weg für die Bewohner der Bergdörfer zum Verwaltungszentrum um 10 Kilometer verkürzen wird. Darüber hinaus wird die umfassende Reparatur der Straße im Mekshuniv-Waldrevier (Oblast Tschernihiw) den Zugang für Feuerwehrfahrzeuge zu einem Gewässer ermöglichen, das mit einem Steg für eine schnelle Wasserentnahme ausgestattet wird.
Insgesamt plant das staatliche Unternehmen für das Jahr 2026 den Bau von 60 Waldstraßen mit einer Gesamtlänge von über 200 Kilometern. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Verbesserung der Infrastruktur in den Wäldern der Ukraine und zur Unterstützung der Holzernte, die für die Wirtschaft des Landes von großer Bedeutung ist.