Kiew erhält neue spezialisierte Kleinbusse für soziale Dienstleistungen von deutschen Partnern
Die Stadt Kiew hat neue spezialisierte Kleinbusse für soziale Dienstleistungen erhalten, die es ermöglichen, täglich zusätzlich 40 bis 50 Kinder mit Behinderungen zu transportieren. Bürgermeister Vitali Klitschko betonte die Bedeutung dieses Schrittes zur Verbesserung der sozialen Dienste in der Hauptstadt.
Kiew hat neue spezialisierte Kleinbusse für soziale Dienstleistungen erhalten, die es ermöglichen, täglich zusätzlich 40 bis 50 Kinder mit Behinderungen zu transportieren. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte darüber in seinem Telegram-Kanal und unterstrich die Wichtigkeit dieses Schrittes zur Verbesserung der sozialen Dienste in der Stadt.
Die neuen Kleinbusse wurden Kiew mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Deutschlands zur Verfügung gestellt. Dies wurde durch die Zusammenarbeit mit Partnerstädten wie Leipzig, Berlin und Charlottenburg ermöglicht. Bürgermeister Klitschko hob hervor, dass ein solcher internationaler Austausch von Erfahrungen und Ressourcen von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der sozialen Infrastruktur der Hauptstadt ist.
Nach Informationen des städtischen Zentrums für soziale Dienstleistungen benötigen derzeit über 1500 Einwohner Kiews regelmäßige Transporte, darunter auch Kinder mit Behinderungen. Für viele Familien sind diese Transporte systematisch, da die Kinder 3 bis 4 Mal pro Woche Transport benötigen, um Ärzte zu besuchen, Rehabilitationsmaßnahmen zu durchlaufen und zur Schule zu gehen.
Die Nachfrage nach sozialem Transport übersteigt bei weitem die verfügbaren Möglichkeiten. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres führte der soziale Transport des städtischen Sozialzentrums fast 10.000 Fahrten durch, was die Relevanz und Notwendigkeit solcher Dienstleistungen unterstreicht. Bürgermeister Klitschko stellte fest, dass selbst die vorhandenen Ressourcen nicht in der Lage sind, alle Bedürfnisse vollständig zu decken, und jeder neue Kleinbus eine Möglichkeit für Menschen mit Behinderungen darstellt, medizinische Behandlungen zu erhalten, Rehabilitationsmaßnahmen zu durchlaufen, aktiv zu bleiben und sich nicht isoliert zu fühlen.
Klitschko dankte den deutschen Partnern für ihre Unterstützung und versicherte, dass die Hauptstadt weiterhin soziale Dienstleistungen ausbauen werde, um diese für alle, die sie benötigen, zugänglicher zu machen. Er betonte, dass die soziale Infrastruktur eine Priorität für die Stadtverwaltung ist und die neuen Kleinbusse einen wichtigen Schritt in diese Richtung darstellen.
Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass kürzlich in Kiew weitere 20 neue moderne Busse, die im Rahmen eines finanziellen Abkommens mit der Europäischen Investitionsbank im Projekt „Städtischer öffentlicher Verkehr in der Ukraine“ aus der Türkei erworben wurden, auf die Straßen gebracht wurden. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Stadt bestrebt ist, die Qualität des öffentlichen Verkehrs zu verbessern und komfortable Bedingungen für alle Einwohner zu gewährleisten.
Kiew setzt weiterhin aktiv die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern fort, um soziale Dienstleistungen für seine Bürger zugänglicher und effektiver zu gestalten. Bürgermeister Klitschko rief alle Interessierten auf, sich an Initiativen zu beteiligen, die zur Entwicklung der Hauptstadt beitragen, und soziale Projekte zu unterstützen, die Menschen mit Behinderungen helfen.