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Russische Marine bleibt inaktiv, Luftwaffe und Drohnen sichern Präsenz auf See - Pletentschuk

Dmitro Pletentschuk, Sprecher der Marine der ukrainischen Streitkräfte, erklärte in einer Fernsehsendung, dass die russischen Schiffe ihre Stützpunkte nicht verlassen und die Präsenz im Meer durch Luftfahrzeuge und Drohnen aufrechterhalten wird.

In einer aktuellen Fernsehsendung hat Dmitro Pletentschuk, der Sprecher der Marine der ukrainischen Streitkräfte, die anhaltende militärische Präsenz Russlands im Azov- und Schwarzen Meer thematisiert. Laut Pletentschuk verlassen die russischen Schiffe ihre Stützpunkte nicht, und die russischen Streitkräfte setzen stattdessen verstärkt auf Luftfahrzeuge und Drohnen, um ihre Präsenz in der Region zu sichern.

„Die Flüge finden sowohl tagsüber als auch nachts regelmäßig statt. Es handelt sich dabei nicht nur um die Luftwaffe, sondern auch um den Einsatz von Drohnen“, erklärte Pletentschuk. Er verwies auf die verschiedenen militärischen Einheiten, die in den Berichten des Generalstabs erwähnt wurden, darunter das Amphibienflugzeug Be-12, das wiederholt Ziele in der Region angreift. Darüber hinaus kommen auch Hubschrauber sowie Aufklärungsdrohnen und operativ-taktische Drohnen zum Einsatz, die mit KI-Waffen ausgestattet sind und für Aufklärungsmissionen genutzt werden können.

Pletentschuk betonte, dass diese militärische Aktivität konstant und ununterbrochen ist, was es den russischen Streitkräften ermöglicht, ihre Aufgaben im Luftraum zu erfüllen. „Dieser Prozess findet 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche statt. Das ist faktisch der einzige Weg, wie die Russen derzeit eine gewisse Präsenz in der Gewässerregion aufrechterhalten können, da die Schiffe nicht von ihren Stützpunkten ablegen“, erklärte er weiter.

Zusätzlich informierte Pletentschuk darüber, dass im Azov- und Schwarzen Meer derzeit keine russischen Schiffe oder sogar Patrouillenboote zu sehen sind. Diese Information unterstreicht die gegenwärtige militärische Lage und die Herausforderungen, vor denen die russische Marine steht.

Die Situation in der Region bleibt angespannt, und die ukrainischen Streitkräfte beobachten die Entwicklungen genau. Die russische Marine hat in den letzten Monaten ihre Aktivitäten in der Region stark reduziert, was auf strategische Überlegungen und möglicherweise auf die Notwendigkeit zurückzuführen ist, Ressourcen zu schonen.

Die militärische Präsenz der Ukraine in der Region wird weiterhin durch internationale Unterstützung gestärkt, und die ukrainischen Streitkräfte sind bestrebt, ihre Verteidigungsfähigkeiten zu verbessern. Die Nutzung von Drohnen und modernen Luftfahrzeugen spielt dabei eine entscheidende Rolle, um die Lufthoheit zu wahren und potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen.

In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen ist es wichtig, dass die internationale Gemeinschaft die Situation in der Region weiterhin aufmerksam verfolgt. Die ukrainische Marine und Luftwaffe arbeiten eng zusammen, um die Sicherheit im Azov- und Schwarzen Meer zu gewährleisten und mögliche Aggressionen seitens der russischen Streitkräfte abzuwehren.

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