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Fire Point erhält Anfragen für den Kauf von Drohnen aus dem Golfraum

Das Unternehmen Fire Point, bekannt für seine innovativen Technologien im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge, hat zahlreiche Anfragen für den Kauf seiner Drohnen aus den Ländern des Golfraums erhalten. Diese Nachricht wurde durch das Nachrichtenagentur Reuters bekannt.

Das Unternehmen Fire Point, das sich durch seine fortschrittlichen Technologien im Bereich der unbemannten Luftfahrzeuge einen Namen gemacht hat, hat in letzter Zeit eine Vielzahl von Anfragen für den Erwerb seiner Drohnen aus den Ländern des Golfraums erhalten. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wartet das Unternehmen derzeit auf die Genehmigung der ukrainischen Regierung, um den Export seiner Produkte in diesen Markt zu starten.

Der Mitbegründer und Hauptkonstrukteur von Fire Point, Denis Schtilerman, betonte in seinen Kommentaren, dass das Unternehmen in der Lage ist, monatlich bis zu 2.500 unbemannte Flugzeuge mit großer Reichweite zu exportieren. Diese Zahl verdeutlicht das erhebliche Potenzial des Unternehmens in der Herstellung und Lieferung moderner Drohnen auf dem internationalen Markt.

Allerdings erklärte Schtilerman, dass der Export der Flamingo-Raketen ein weitaus komplexerer Prozess sei, der durch regulatorische Hürden erschwert wird. Dies könnte die Expansionspläne des Unternehmens auf internationaler Ebene erheblich behindern.

Fire Point gibt an, täglich Hunderte von Angriffsdrohnen mit großer Reichweite herzustellen, wobei die Produktionskosten für jede Drohne bei etwa 50.000 Euro liegen. Darüber hinaus produziert das Unternehmen auch die Flamingo-Raketen, deren Kosten sich auf etwa 600.000 Euro pro Einheit belaufen. Diese Zahlen zeugen von erheblichen Investitionen und einem hohen technologischen Entwicklungsstand des Unternehmens.

Schtilerman räumte zudem ein, dass es bestimmte „Engpässe“ in der Produktion der Flamingo-Raketen gibt, insbesondere in der Herstellung der Triebwerke. Diese könnten eine Hürde für die weitere Skalierung der Produktion und die Befriedigung der wachsenden Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens darstellen.

Eine positive Nachricht ist jedoch, dass Fire Point plant, die Produktion der Flamingo-Raketen zu erhöhen. Dies wird möglich sein, wenn das Unternehmen im Oktober mit der Serienproduktion eines eigenen Triebwerks beginnt. Darüber hinaus wird noch in diesem Jahr ein Werk zur Herstellung von Raketentreibstoff in Dänemark in Betrieb genommen, was ebenfalls positive Auswirkungen auf die Produktionskapazitäten des Unternehmens haben sollte.

Derzeit wartet Fire Point auf zwei endgültige Genehmigungen von den dänischen Behörden, die für die Umsetzung dieser Pläne erforderlich sind. Im März dieses Jahres erklärte die CEO und CTO von Fire Point, Irina Terekh, in einem Interview mit dem Defender Media, dass das Unternehmen plant, die Produktion von festem Raketentreibstoff in seinem dänischen Werk im Jahr 2026 zu starten. Sie hob zudem hervor, dass der erste Teil eines solchen Unternehmens im Jahr 2026 eröffnet werden soll, während der Hauptteil im Jahr 2027 folgen wird.

Darüber hinaus berichtete Schtilerman der Nachrichtenagentur Reuters von den Plänen von Fire Point, bis 2027 ein eigenes Luftverteidigungssystem zu entwickeln. Dieses System soll eine kostengünstige Alternative zum bekannten Patriot-System darstellen, was die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf dem Markt für Luftverteidigungssysteme erheblich steigern könnte.

Insgesamt zeigt Fire Point, dass es weiterhin wächst und neue Möglichkeiten zur Expansion seines Geschäfts sucht, trotz der bestehenden Herausforderungen und Hindernisse. Die Produktion von Drohnen und Raketen sowie die Pläne zur Entwicklung neuer Technologien belegen die Ambitionen des Unternehmens und seine Bereitschaft für weiteres Wachstum auf dem internationalen Markt.