Kolaborateur des besetzten 'MVS RF' in Saporischschja zu 13 Jahren Haft verurteilt – SBU
Die Sicherheitsbehörde der Ukraine (SBU) hat einen Kolaborateur verurteilt, der mit dem Feind im besetzten 'MVS RF' auf dem temporär besetzten Gebiet der Region Saporischschja zusammengearbeitet hat. Der Verurteilte erhielt eine Haftstrafe von 13 Jahren für seine Aktivitäten zugunsten des Aggressors.
Auf Grundlage der gesammelten Beweismittel hat die Sicherheitsbehörde der Ukraine (SBU) die Verurteilung eines Kolaborateurs bekannt gegeben, der mit dem Feind im besetzten 'MVS RF' auf dem temporär besetzten Gebiet der Region Saporischschja kooperierte. Laut Informationen, die von der Pressestelle der SBU veröffentlicht wurden, erhielt dieser Straftäter 13 Jahre Haft für seine Aktivitäten zum Vorteil des Aggressors.
Die Mitarbeiter der SBU nahmen den Kolaborateur im August 2025 im Westen der Ukraine fest. Er war als Vertriebener in diese Region gekommen, um persönliche familiäre Angelegenheiten zu klären. Kurz nach seiner Ankunft versuchte er jedoch, sich bei den Streitkräften der Ukraine zu mobilisieren, in der Hoffnung, dem rechtlichen Verfahren für seine vorherige Tätigkeit zu entkommen. Die Sicherheitsbehörde konnte jedoch rechtzeitig seine Absichten aufdecken und nahm ihn in einem Krankenhaus fest, wo er sich unter dem Vorwand einer Behandlung zu verstecken versuchte.
Nach Angaben der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Verurteilte ein Bewohner der vorübergehend besetzten Gemeinde Mychajliwka in der Region Saporischschja war. Nach der Besetzung seines Heimatortes beschloss er, sich den Reihen der Russen anzuschließen und wurde Teil des Besatzungsapparates.
In seiner neuen Rolle wurde der Kolaborateur zum 'Patrouillenbeamten' des sogenannten 'Bezirksmvs RF' ernannt. Nach seiner Aufnahme in diese Behörde erhielt er eine Waffe, Uniformkleidung sowie ein 'Zertifikat' russischer Prägung, das seinen Status bestätigte. In dieser Position führte der Straftäter Aufträge aus, die darauf abzielten, Teilnehmer der Widerstandsbewegung in der Region zu verfolgen, und war auch an Repressionen gegen lokale Unternehmer beteiligt.
Nach Informationen der SBU drohte der Kolaborateur jenen Unternehmern, die sich weigerten, nach dem russischen 'Recht' zu arbeiten, mit Entführungen und Inhaftierungen. Diese Handlungen wurden Teil eines Terror-Systems, das die Besatzungsbehörden in den besetzten Gebieten etablierten, um die lokale Bevölkerung einzuschüchtern und sie zur Unterwerfung unter die neuen Ordnung zu zwingen.
Infolgedessen erkannte das Gericht, basierend auf den Materialien der SBU, den Kolaborateur gemäß Teil 7 des Artikels 111-1 (kolaborative Aktivitäten) des Strafgesetzbuchs der Ukraine für schuldig. Das Urteil, das der Straftäter erhielt, ist ein Beweis dafür, dass die ukrainische Regierung weiterhin aktiv gegen den Kolaborantismus kämpft und die Souveränität des Landes verteidigt.