Kliczko beauftragt Überprüfung der Fahrpreise im öffentlichen Verkehr Kiews
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Kliczko hat die zuständigen Abteilungen beauftragt, die Fahrpreise im öffentlichen Verkehr zu überprüfen. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf wirtschaftliche Veränderungen, die die Kosten der Dienstleistungen in der Hauptstadt beeinflusst haben.
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Kliczko, bekannt für seine aktive Haltung in Fragen der Stadtentwicklung, hat die zuständigen Abteilungen beauftragt, die Tarife für den öffentlichen Verkehr zu überprüfen. Diese Entscheidung ist das Ergebnis wirtschaftlicher Veränderungen, die die Kosten der Dienstleistungen in der Hauptstadt beeinflusst haben. Es ist zu beachten, dass die Tarife für den öffentlichen Verkehr in Kiew seit 2018 die niedrigsten in der Ukraine sind, was bei der Stadtverwaltung Besorgnis auslöst.
In seiner Erklärung betonte Kliczko: "Auf Anfrage der zuständigen Abteilungen der Kiewer Stadtverwaltung und der Gewerkschaften der Verkehrsunternehmen der Stadt habe ich die Abteilungen für Wirtschaft und Verkehr beauftragt, Berechnungen auf der Grundlage einer wirtschaftlichen Begründung zur Überprüfung der Tarife für den öffentlichen Verkehr in der Hauptstadt vorzubereiten." Dies zeigt einen ernsthaften Ansatz zur Problematik, da die Fahrpreise den wirtschaftlichen Realitäten entsprechen sollten.
Der Bürgermeister hob hervor, dass die steigenden Preise für Kraftstoff, Elektrizität, Verbrauchsmaterialien und Logistik die Stadtverwaltung zwingen, die Fahrpreise zu überprüfen. "Die Verteuerung von Kraftstoff und anderen Verbrauchsmaterialien zwingt uns, die Fahrpreise an die wirtschaftlich begründeten Kosten anzupassen", erklärte Kliczko. Er wies auch darauf hin, dass der Stadtrat von Kiew gezwungen sein wird, einige Haushaltspositionen umzuschichten, um die notwendigen Mittel zur Sicherstellung der Verkehrsleistungen zu finden.
Kliczko betonte die Bedeutung der Subventionen für den Verkehr, die in diesem Jahr 12 Milliarden Hrywnja betragen. "Diese Subventionen sind entscheidend für das Funktionieren des Verkehrssystems in Kiew", unterstrich er. Der Bürgermeister äußerte jedoch auch Besorgnis darüber, dass der Staat der Stadt seit vielen Jahren keine Mittel für die kostenlose Beförderung von berechtigten Fahrgästen erstattet, wie es das Gesetz vorsieht. "Dieses Geld (Hunderte Millionen Hrywnja jährlich) fließt ebenfalls aus dem Haushalt Kiews", bemerkte Kliczko und wies auf die ernsthaften finanziellen Herausforderungen hin, mit denen die Hauptstadt konfrontiert ist.
Darüber hinaus ist der Bürgermeister von Kiew der Ansicht, dass die Reduzierung der "kolossalen" Subventionen für den Verkehr es ermöglichen wird, einen Teil dieser Mittel unter anderem für die Vorbereitung auf die nächste Heizperiode zu verwenden. Dieses Thema ist besonders relevant angesichts der steigenden Kosten für Energieressourcen und der Notwendigkeit, den Bewohnern der Hauptstadt komfortable Bedingungen zu bieten. Kliczko rief alle Interessengruppen zu einem konstruktiven Dialog über die Optimierung des Budgets und die Gewährleistung der Stabilität der Verkehrsleistungen in Kiew auf.