Укрінформ

Preise für Weißkohl in der Ukraine sinken innerhalb einer Woche um 22%

Laut der analytischen Plattform EastFruit sind die Preise für Weißkohl in der Ukraine in der vergangenen Woche um 22% gesunken, was auf eine Verschlechterung der Produktqualität und einen Rückgang der Nachfrage zurückzuführen ist.

Wie Ukrinform berichtet, haben die Preise für Weißkohl in der Ukraine in der letzten Woche einen signifikanten Rückgang von 22% erfahren. Produzenten weisen darauf hin, dass die Qualität der Ernte 2025 während der Lagerung schnell abnimmt, was die Landwirte zwingt, ihre Bestände dringend zu verkaufen. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund des bevorstehenden Markteintritts von frühen Gemüsesorten, die die Nachfrage nach Kohl weiter reduzieren könnten.

Derzeit wird Weißkohl zu einem Großhandelspreis von 2 bis 8 Hrywnja pro Kilogramm angeboten, was umgerechnet etwa 0,05 bis 0,18 US-Dollar pro Kilogramm entspricht. Dieses durchschnittliche Preisniveau stellt einen Rückgang von 22% im Vergleich zur Vorwoche dar und deutet auf signifikante Veränderungen auf dem Gemüsemarkt hin.

Experten erklären den Preisrückgang durch einen Rückgang der Nachfrage, der durch die Verschlechterung der Produktqualität sowie durch die hohen Mengen an importiertem neuem Kohl verursacht wird, der aktiv auf den ukrainischen Markt gelangt. Dies führt zu einer Marktsättigung und folglich zu einem Preisverfall auf dem Binnenmarkt.

Interessanterweise wird Weißkohl im Vergleich zum Vorjahr in der Ukraine im Durchschnitt um 88% günstiger angeboten. Dies zeugt von ernsthaften Veränderungen im Agrarsektor und auf dem Gemüsemarkt insgesamt. Laut Prognosen von Analysten ist ein Preisanstieg erst nach dem vollständigen Abverkauf der Bestände der letztjährigen Ernte zu erwarten, die derzeit bei den Landwirten verfügbar ist.

Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse wird im Obersten Rat der Ukraine die Möglichkeit diskutiert, auf staatlicher Ebene ein System zur Vorhersage des Anbaus landwirtschaftlicher Produkte einzuführen. Ziel ist es, den Landwirten regionale Empfehlungen zu Produktions- und Exportmengen zu geben, um ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden.

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