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Iran stellt den USA zehn Bedingungen für das Ende des Krieges – Medien

Iran hat den Vereinigten Staaten und Israel ein zehn Punkte umfassendes Angebot unterbreitet, das auf die Beendigung des anhaltenden Konflikts in der Region abzielt. Die Initiative beinhaltet unter anderem die Forderung nach der Aufhebung aller internationalen Sanktionen und dem Stopp militärischer Angriffe auf die Gruppe 'Hezbollah'.

Der Iran hat den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel ein umfassendes Angebot über zehn Punkte übermittelt, das darauf abzielt, den seit geraumer Zeit andauernden Konflikt in der Region zu beenden. Im Zentrum dieser Initiative stehen Forderungen nach der Aufhebung aller internationalen Sanktionen sowie dem sofortigen Stopp militärischer Angriffe auf die libanesische Gruppe 'Hezbollah'. Diese Informationen wurden von der renommierten Zeitung The New York Times veröffentlicht, die sich auf iranische Staatsmedien und hochrangige Regierungsvertreter beruft.

Berichten zufolge wurde der iranische Plan über Pakistan übermittelt, das als Hauptvermittler in diesem Konflikt fungiert. Das Dokument wurde kurz vor dem von Präsident Donald Trump gesetzten Fristtermin übermittelt, der am Dienstagabend abläuft. Nach Ablauf dieser Frist, so warnen Quellen, könnte eine neue Welle von Bombardierungen gegen den Iran beginnen, was ernsthafte Besorgnis unter der Bevölkerung auslöst.

Zwei hochrangige iranische Beamte bestätigten, dass die zentralen Forderungen Teherans Garantien für zukünftige Nichtangriffe, die vollständige Aufhebung aller internationalen Sanktionen sowie die Beendigung israelischer Militäroperationen gegen die im Libanon ansässige 'Hezbollah' umfassen. Im Gegenzug ist der Iran bereit, die Straße von Hormuz zu öffnen, die eine strategisch wichtige Route für den weltweiten Export von Energieressourcen darstellt.

Allerdings sieht der iranische Plan auch die Einführung einer speziellen Gebühr von etwa 2 Millionen Dollar für jedes Schiff vor, das die Straße durchquert. Diese Einnahmen beabsichtigt der Iran mit Oman zu teilen, das sich auf der gegenüberliegenden Seite der Straße befindet. Die finanziellen Mittel, die auf diese Weise generiert werden, sollen zur Wiederherstellung der Infrastruktur verwendet werden, die durch amerikanische und israelische Angriffe beschädigt wurde.

Iranische Staatsmedien betonen, dass der Text des Angebots die Idee eines Waffenstillstands grundsätzlich ablehnt und die Notwendigkeit eines endgültigen Kriegsabschlusses gemäß der iranischen Sichtweise unterstreicht. Dies deutet darauf hin, dass Teheran entschlossen ist und keine Kompromisse eingehen möchte, die als Schwäche ausgelegt werden könnten.

Was hat dieser Initiative vorausgegangen? Am 24. März haben die Vereinigten Staaten dem Iran ein 15-Punkte-Angebot zur Konfliktregelung unterbreitet. Die iranische Seite wies dieses Angebot jedoch zurück und bezeichnete die Anforderungen Washingtons als 'übertrieben, ungewöhnlich und unlogisch'. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, betonte, dass die aktuelle Initiative Teherans eine Antwort auf die 'unlogischen' Forderungen der USA sei.

In den letzten Wochen hat Donald Trump mit Angriffen auf kritische zivile Infrastrukturen im Iran gedroht, einschließlich Brücken und Kraftwerken, falls der Iran die Straße von Hormuz bis Dienstagabend nicht öffne. Ein solch massiver Angriff könnte, so Experten, das tägliche Leben von Millionen Iranern erheblich beeinträchtigen. Viele Rechtswissenschaftler sind der Meinung, dass Angriffe auf zivile Infrastrukturen gemäß dem internationalen Recht als Kriegsverbrechen qualifiziert werden könnten, was die bereits angespannte Situation in der Region zusätzlich verschärft.