Georgien verlängert Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge um drei Monate
Die georgische Regierung hat beschlossen, die Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge um drei Monate zu verlängern, was einen bedeutenden Schritt zur Unterstützung der Menschen darstellt, die vor dem Krieg geflohen sind.
Die georgische Regierung hat ein wichtiges Entscheidung getroffen, um die Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge bis zum 1. Juli 2026 zu verlängern. Dies wurde in einem Bericht von Georgia Online veröffentlicht und von Ukrinform übermittelt. Die ukrainischen Flüchtlinge haben somit weiterhin Zugang zu medizinischen Dienstleistungen und finanzieller Unterstützung. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen Georgiens, die Sicherheit und das Wohlergehen der ukrainischen Staatsbürger zu gewährleisten, die in ihrem Land Zuflucht gefunden haben.
Ein wesentlicher Aspekt dieses Beschlusses ist, dass auch Fälle von ständigem Aufenthalt in Georgien anerkannt werden, in denen eine Person die Grenze überquert und innerhalb von drei Tagen zurückkehrt. Diese Neuerung ermöglicht es ukrainischen Flüchtlingen, größere Flexibilität bei ihren Bewegungen zu haben, ohne ihren Flüchtlingsstatus zu verlieren.
Zusätzlich bietet Georgien medizinische Dienstleistungen im Rahmen staatlicher Gesundheitsprogramme an. Dazu gehören die Behandlung von Tuberkulose, HIV-Infektionen, AIDS sowie Diabetes mellitus. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Bereitstellung spezifischer Medikamente für diese Erkrankungen gelegt, was einen wichtigen Aspekt der Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge darstellt.
Die finanzielle Unterstützung für ukrainische Familien, die in Georgien leben, beträgt 300 Lari, was etwa 97 Euro entspricht. Darüber hinaus kann jede Person, die diese Unterstützung erhält, mit zusätzlichen 45 Lari (14,5 Euro) pro Monat rechnen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ab dem nächsten Monat die monatliche Unterstützung in Höhe von 45 Lari nicht mehr an Personen ausgezahlt wird, die gemäß dem Gesetz über den „internationalen Schutz“ Anspruch auf diese Hilfe erhalten haben oder das georgische Territorium verlassen haben.
Die Auszahlung von 300 Lari wird ebenfalls eingestellt, wenn alle Familienmitglieder das georgische Territorium verlassen. Diese Regelung zielt darauf ab, sicherzustellen, dass die Hilfe nur denjenigen gewährt wird, die tatsächlich Unterstützung benötigen und im Land geblieben sind.
Es ist erwähnenswert, dass Kanada kürzlich ebenfalls die Gültigkeit des kanadisch-ukrainischen Notfallreiseerlaubnisses (CUAET) verlängert hat, das es Ukrainern ermöglicht, in diesem Land zu leben und zu arbeiten. Dies zeugt von internationaler Solidarität und Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge in verschiedenen Ländern der Welt.
Georgien, als Nachbarland, zeigt weiterhin seine Bereitschaft, den Ukrainern zu helfen, die aufgrund der militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine in schwierige Lebensumstände geraten sind. Diese Entscheidung der georgischen Regierung ist ein weiterer Schritt zur Stärkung der humanitären Hilfe und zur Unterstützung derjenigen, die in schwierigen Zeiten Schutz und Unterstützung benötigen.
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