НВ (Новое Время)

Frankreich, China und Russland haben den Versuch arabischer Länder, militärische Maßnahmen gegen den Iran zu genehmigen, vereitelt – NYT

Am Donnerstag, dem 2. April, wurde bekannt, dass Frankreich, China und Russland die Bestrebungen arabischer Länder, vom UN-Sicherheitsrat die Erlaubnis für militärische Aktionen gegen den Iran zu erhalten, faktisch vereitelt haben.

Am Donnerstag, dem 2. April, wurde bekannt, dass Frankreich, China und Russland die Bestrebungen arabischer Länder, vom UN-Sicherheitsrat die Erlaubnis für militärische Aktionen gegen den Iran zu erhalten, faktisch vereitelt haben. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, die Kontrolle über die Straße von Hormuz wiederherzustellen, einen wichtigen Seeweg für den internationalen Handel. Dies berichtet die renommierte Zeitung The New York Times.

Das Abstimmung über eine Resolution, die von Bahrain mit Unterstützung der Golfstaaten ausgearbeitet wurde, ist für Freitag geplant. Es bleibt jedoch die Frage, ob es möglich sein wird, Russland, China und Frankreich, die ständige Mitglieder des Sicherheitsrates sind und ein Vetorecht besitzen, zur Teilnahme zu bewegen.

Laut einem Diplomaten und hochrangigen UN-Vertreter sprechen sich Paris, Moskau und Peking gegen jegliche Formulierungen aus, die den Einsatz von militärischer Gewalt erlauben würden. Dies deutet auf ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates hin, was die Erreichung eines Konsenses erschweren könnte.

Quellen der Zeitung berichten auch, dass es unter den zehn nichtständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates ebenfalls Differenzen bezüglich der Resolution gibt. Dies unterstreicht die Komplexität der Situation und die möglichen Schwierigkeiten, eine einheitliche Entscheidung zu erreichen.

Der aktuelle Entwurf des Dokuments befindet sich nach mehreren Wochen der Verhandlungen in der vierten Überarbeitung. Ein Teil des Textes, der zu einem Stillstand führte, besagt, dass der Sicherheitsrat die Mitgliedstaaten ermächtigt, alle notwendigen Mittel einzusetzen, um die Durchfahrt zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Straße von Hormuz geschlossen wird. Diese Formulierung hat Besorgnis unter einigen Ländern ausgelöst, die eine Eskalation des Konflikts befürchten.

Gleichzeitig hat der Iran deutlich gemacht, dass er auch nach dem Krieg die Kontrolle über die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz aufrechterhalten will. Diese Aussage hat Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft ausgelöst, da die Straße von Hormuz eine strategisch wichtige Route für den Öltransport ist.

Am 27. März einigten sich die Außenminister der G7-Staaten darauf, die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu gewährleisten, jedoch erst nach dem Ende des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Dies zeigt, dass die internationale Gemeinschaft die Bedeutung von Stabilität in dieser Region erkennt, jedoch bereit ist, erst nach Beendigung des Konflikts zu handeln.

Am 31. März erklärte der amerikanische Präsident Donald Trump, dass die Vereinigten Staaten nicht länger die Interessen jener Verbündeten schützen würden, die sich nicht an der Aufhebung der Blockade der Straße von Hormuz beteiligen wollten. Er forderte sie auf, "zugehen und ihr Öl zu holen", was seine harte Haltung gegenüber regionalen Verbündeten unterstreicht.

Am 1. April erklärten Vertreter der Revolutionsgarden (IRGC), dass die Straße von Hormuz aufgrund der "absurden Äußerungen" von Präsident Donald Trump nicht geöffnet werden würde und dass dieser Seeweg "unter strenger Kontrolle der IRGC" stehe. Diese Aussagen zeigen, dass der Iran bereit ist, jeglichen Versuchen ausländischer Einmischung in seine Angelegenheiten Widerstand zu leisten.

Somit bleibt die Situation rund um die Straße von Hormuz angespannt, und die weiteren Schritte der internationalen Gemeinschaft könnten erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Ereignisse in der Region haben.