НВ (Новое Время)

Film '2000 Meter bis Andrijiwka' erhält sechs Nominierungen für den Emmy in den Bereichen Nachrichten und Dokumentarfilm

Der ukrainische Regisseur und Journalist Mykola Chervonenkos Film '2000 Meter bis Andrijiwka' wurde mit sechs Nominierungen für den Emmy in den Kategorien Nachrichten und Dokumentarfilm ausgezeichnet. Diese Ankündigung erfolgte am 7. April, als die National Academy of Television Arts and Sciences in den USA die Nominierten für die 47. jährliche Emmy-Verleihung bekannt gab.

Der Film '2000 Meter bis Andrijiwka', der von dem ukrainischen Regisseur und Journalisten Mykola Chervonenko inszeniert wurde, hat sechs Nominierungen für den Emmy in den Bereichen Nachrichten und Dokumentarfilm erhalten. Diese bedeutende Neuigkeit wurde am 7. April veröffentlicht, als die National Academy of Television Arts and Sciences in den USA die Nominierten für die 47. jährliche Emmy-Verleihung in den entsprechenden Kategorien bekannt gab. Die Gewinner in den Nachrichtenkategorien werden am 27. Mai und in den Dokumentarfilmkategorien am 28. Mai bekannt gegeben.

Der Serienhit 'Human Trafficking' von Mariana van Zeller, produziert von National Geographic, führt mit 25 Nominierungen die Liste an. An zweiter Stelle steht das PBS-Projekt 'Frontline', das 19 Nominierungen erhalten hat. Der Film '2000 Meter bis Andrijiwka' wurde in sechs Kategorien nominiert, was seine Bedeutung und seinen Einfluss in der Welt des Dokumentarfilms unterstreicht.

Zusätzlich wurde Chervonenkos Film auch für den 86. jährlichen Peabody Award nominiert, wo unter den anderen Nominierten auch der Oscar-prämierte Film 'Mr. Nobody vs. Putin' zu finden ist, der in der Kategorie 'Bester Dokumentarfilm' ausgezeichnet wurde. Dies zeugt von der hohen Qualität der Dokumentararbeiten, die weiterhin die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf sich ziehen.

'2000 Meter bis Andrijiwka' erzählt von einem der Episoden des ukrainischen Gegenangriffs im Jahr 2023, insbesondere von den erbitterten Kämpfen, die in dem kleinen Dorf Andrijiwka in der Region Donezk zwischen den ukrainischen Streitkräften und den russischen Besatzern stattfanden. Regisseur Mykola Chervonenko und sein Kollege, Fotograf Alex Babienko, verbrachten mehrere Tage an den Positionen der 3. Sturmbrigade, die zu diesem Zeitpunkt in der Lage waren, Andrijiwka wieder unter die Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte zu bringen.

Die Premiere des Films fand im Januar 2025 beim Sundance Film Festival statt, wo Mykola Chervonenko den Preis für die beste Regie in der Kategorie Dokumentarfilm erhielt. Diese Auszeichnung hebt nicht nur die Qualität der Arbeit hervor, sondern auch die Wichtigkeit des Themas, das der Film behandelt.

Der Film '2000 Meter bis Andrijiwka' erhielt breite Zustimmung von Kritikern und gewann über 38 Nominierungen für verschiedene Preise, darunter fünf Nominierungen für den Critics' Choice Award und eine Nominierung für den BAFTA Award für den besten Dokumentarfilm. Außerdem gewann er in der Kategorie 'Bestes Drehbuch für einen Dokumentarfilm' bei den Writers Guild of America Awards. Darüber hinaus erhielten Mykola Chervonenko und Alex Babienko einen Preis von der American Society of Cinematographers in der Kategorie 'Dokumentarfilm'.

Am 19. Februar wurde bekannt, dass Mykola Chervonenko und Alex Babienko den George Polk Award für Journalismus für den Film '2000 Meter bis Andrijiwka' erhielten. Separat wurde Mykola Chervonenko mit dem Paul Selvin Award 2026 von der Writers Guild of America ausgezeichnet. Diese Erfolge zeigen, dass der Film nicht nur die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zieht, sondern auch unter Fachleuten der Branche Anerkennung findet.

Somit hat sich der Film '2000 Meter bis Andrijiwka' zu einem wichtigen kulturellen Phänomen entwickelt, das die modernen Realitäten der ukrainischen Gesellschaft und des Krieges widerspiegelt und weiterhin sowohl in der Ukraine als auch international Beachtung findet.