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Elitäre Immobilien im Wert von 13 Millionen: Abgeordneter erhält den Verdacht der illegalen Bereicherung

Die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) hat einem Abgeordneten der Ukraine des IX. Wahlkreises den Verdacht der illegalen Bereicherung ausgesprochen. Laut den Ermittlungen hat der Verdächtige zwischen 2020 und 2021 Vermögenswerte erworben, deren Wert seine legalen Einkünfte um mehr als 12,7 Millionen Hrywnja übersteigt.

Wie das Nachrichtenagentur Ukrinform berichtet, hat die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) einen Abgeordneten der Ukraine des IX. Wahlkreises wegen illegaler Bereicherung unter Verdacht gestellt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Verdächtige zwischen 2020 und 2021 Vermögenswerte erworben, deren Wert seine legalen Einkünfte um mehr als 12,7 Millionen Hrywnja übersteigt.

Im Detail geht es um eine Wohnung im Zentrum von Kiew mit einer Fläche von 132,6 Quadratmetern, deren Wert 5,632 Millionen Hrywnja beträgt. Darüber hinaus hat der Abgeordnete 5,656 Millionen Hrywnja für den luxuriösen Umbau und die Ausstattung dieser Wohnung ausgegeben. Zu seinen Vermögenswerten gehören auch ein Ferienhaus und ein Grundstück im Kurort Koblevo, deren Gesamtwert 1,694 Millionen Hrywnja beträgt.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass der Abgeordnete trotz der fiktiven Registrierung des Eigentums auf den Namen eines Bekannten seit Dezember 2021 tatsächlich in der genannten Kiewer Wohnung lebt. Er hat persönlich alle Renovierungsarbeiten geleitet und diese bar bezahlt, was auf seinen tatsächlichen Besitz dieses Vermögens hinweist.

Der Verdacht wurde gemäß Artikel 368-5 des Strafgesetzbuches der Ukraine ausgesprochen, der sich mit illegaler Bereicherung befasst. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um Oleksandr Kachnyj, einen Abgeordneten der Ukraine von der verbotenen politischen Partei „Oppositionsplattform – Für das Leben“.

Dieser Fall ist nicht der einzige im Kontext des Kampfes gegen Korruption in der Ukraine. Zuvor wurde Anklage gegen einen ehemaligen Beamten des Hauptverwaltungsdienstes für Notfallsituationen in der Region Saporischschja erhoben, dem illegale Bereicherung in Höhe von 13 Millionen Hrywnja vorgeworfen wird. Diese Fälle unterstreichen die Bedeutung der Antikorruptionsarbeit im Land, insbesondere in Zeiten, in denen die Gesellschaft Transparenz und Rechenschaftspflicht von den Staatsdienern fordert.

Die Gesellschaft verfolgt aktiv die Entwicklung dieses Falls, da er ernsthafte Auswirkungen auf den Ruf der politischen Kraft haben könnte, die der Verdächtige vertritt. In Zeiten wachsender Misstrauen gegenüber Politikern können solche Vorfälle den politischen Landschaft der Ukraine erheblich beeinflussen.

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