Zwei 19-jährige Frauen in England und Wales von Bars und Hotels ausgeschlossen – nach Randale in einem Hotel
Zwei 19-jährige Frauen, die im britischen Bournemouth im Hotel Trouville Randale verursacht haben, wurden von einem Gericht mit einem strengen Verbot belegt. Ihnen ist es untersagt, alle Pubs, Bars, Nachtclubs und Hotels in England und Wales zu betreten.
Die beiden jungen Frauen, die im April 2025 für einen tumultartigen Vorfall im Hotel Trouville verantwortlich waren, haben nun mit den Konsequenzen ihrer aggressiven Handlungen zu kämpfen. Das Gericht entschied, dass ihnen der Zugang zu sämtlichen gastronomischen Einrichtungen und Unterkünften in England und Wales verwehrt bleibt. Diese Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf das Verhalten der Frauen, die nicht nur das Hotelpersonal bedrohten, sondern auch die Rezeption verwüsteten.
Der Vorfall ereignete sich in einer Zeit, als die beiden Frauen stark alkoholisiert waren. Zeugen berichteten, dass sie lautstark auf das Personal losgingen, Drohungen aussprachen und Gegenstände durch die Gegend warfen, was zu einem erheblichen Chaos in der Hotellobby führte. Begleitet wurden sie von einer dritten Frau, die sich im Gegensatz zu ihren Freundinnen ruhig verhielt und nicht an den aggressiven Handlungen teilnahm.
Die Eskalation der Situation führte dazu, dass ein Hotelangestellter verletzt wurde. Eine weitere Mitarbeiterin, die versuchte, dem Konflikt zu entkommen, suchte Zuflucht in einem Nebenraum und alarmierte die Polizei. Dies verdeutlicht die Gefährlichkeit des Vorfalls und die Bedrohung, die von den beiden jungen Frauen ausging.
Nachdem die Nachrichten über den Vorfall in den sozialen Medien verbreitet wurden, begannen die beiden Frauen, sich mit ihren Taten zu rühmen, was zu einem Sturm der Entrüstung unter den Internetnutzern führte. Angesichts der Schwere der Vorwürfe und des öffentlichen Drucks entschied das Gericht, ein landesweites Verbot gegen die beiden Frauen auszusprechen.
Zusätzlich zu dem Verbot, öffentliche Einrichtungen zu betreten, wurde den Frauen eine Bewährungsstrafe von 12 Wochen auferlegt, die mit einer einjährigen Bewährungszeit verbunden ist. Dies bedeutet, dass sie bei einem Verstoß gegen die Auflagen mit einer tatsächlichen Haftstrafe rechnen müssen. Darüber hinaus sind sie verpflichtet, jeweils 350 Pfund Sterling an die Hotelverwaltung als Entschädigung für die verursachten Schäden zu zahlen.
Die dritte Teilnehmerin des Vorfalls, die 21-jährige Jasmin Orchard, war ebenfalls an den Ausschreitungen beteiligt, erhielt jedoch eine mildere Strafe. Ihr wurde eine Bewährungsstrafe auferlegt und sie muss eine Geldstrafe von 111 Pfund Sterling zur Deckung der Gerichtskosten zahlen. Dies zeigt, dass das Gericht die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Beteiligten in seine Entscheidung einbezogen hat.
Dieser Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit, in öffentlichen Räumen Ordnung zu halten und die möglichen Konsequenzen aggressiven Verhaltens zu erkennen. Die Behörden appellieren an die Jugend, Verantwortung zu übernehmen und in ihrem Handeln, insbesondere im Zusammenhang mit Alkohol, vorsichtig zu sein.