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Geistige Einheit in Ungarn: In der Stadt Šarvar fand erstmals ein Ostergottesdienst in ukrainischer Sprache statt

In der ungarischen Stadt Šarvar wurde erstmals ein Ostergottesdienst in ukrainischer Sprache gefeiert. Diese bedeutende Veranstaltung für die ukrainische Gemeinschaft in der Region wurde durch die Initiative der gemeinnützigen Organisation Litera ermöglicht.

In der Stadt Šarvar, die in Ungarn liegt, fand erstmals ein Ostergottesdienst in ukrainischer Sprache statt. Diese Veranstaltung stellte einen bedeutenden Moment für die ukrainische Gemeinschaft dar, die in dieser Region lebt, und wurde durch die Initiative der gemeinnützigen Organisation Litera ins Leben gerufen. Dies berichtete die Vertreterin der ukrainischen Gemeinschaft und Aktivistin Marina Snitko.

Die Tradition gemeinsamer Gebete der Ukrainer in Šarvar begann im Jahr 2023. Damals war es ein mutiger Schritt, der darauf abzielte, einen Raum der spirituellen Unterstützung für Ukrainer zu schaffen, die weit weg von ihrer Heimat sind. Heute hat sich diese Initiative zu einer Veranstaltung regionaler Bedeutung entwickelt, die die Wichtigkeit der Bewahrung der kulturellen Traditionen des ukrainischen Volkes außerhalb der Ukraine unterstreicht.

Der Ostergottesdienst, der in der Kirche St. Laszlo stattfand, wurde von Pater Volodymyr Mysiv geleitet. Dutzende von Ukrainern versammelten sich, um die Wärme des gemeinsamen Gebets zu spüren und an dem traditionellen Ritual der Segnung der Körbe teilzunehmen. Dieses Ritual wurde für viele zu einer symbolischen Brücke, die sie mit ihrem Heimatland verbindet, da Ostern für die Ukrainer immer ein wichtiges Fest war, das Familien und Gemeinschaften vereint.

Die Durchführung dieser Veranstaltung war das Ergebnis des Zusammenhalts der ukrainischen Gemeinschaft und der Unterstützung mehrerer Institutionen. Die Organisatoren der Veranstaltung drückten ihren aufrichtigen Dank an alle aus, die zur Durchführung beigetragen haben. "Diese Veranstaltung ist mehr als nur ein Gottesdienst. Sie ist ein Zeugnis der Stärke der Gemeinschaft und der Fähigkeit, ihre Kultur selbst außerhalb der Heimat zu bewahren. Šarvar ist zu einem weiteren wichtigen Ort auf der spirituellen Landkarte der ukrainischen Welt geworden", betonen die Teilnehmer der Veranstaltung.

Heute werden die ukrainischen Traditionen in Ungarn nicht nur bewahrt, sondern auch aktiv in den gemeinsamen europäischen Kulturraum integriert. Dies bestätigt die Einheit der Ukrainer in ihrem Glauben und ihrem Streben nach Licht sowie den Wunsch, ihre kulturellen Wurzeln zu unterstützen, trotz der Entfernung von ihrer Heimat.

Es sei daran erinnert, dass in den Städten Ungarns auch eine Reihe von festlichen Veranstaltungen zu den Schewtschenko-Tagen unter dem symbolischen Titel "Auf eigenem Boden – Hoffnung lebt" stattfand. Der Hauptgast des Programms war das Volkstanzensemble "Switanok" aus Kropyvnytskyi, das die ukrainische Kunst in Nyíregyháza, Budapest und Kecskemét präsentierte. Diese Veranstaltungen waren wichtig für die Popularisierung der ukrainischen Kultur und die Stärkung der Verbindungen zwischen den Ukrainern, die in Ungarn leben.

Fotos zur Verfügung gestellt von Marina Snitko.

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