Kyiv Post

Drohnenangriffe auf Priluki und Nowgorod-Sewersk in der Region Tschernihiw – Feuer in Stadtzentren ausgebrochen

Am Dienstag, dem 7. April, wurde die Stadt Priluki in der Region Tschernihiw, die an Russland grenzt, von Drohnen angegriffen. Bei dem Angriff wurde das Gebäude des Stadtrats getroffen, was am Morgen geschah.

Am Dienstag, dem 7. April, erlebte die Stadt Priluki in der Region Tschernihiw, die an die russische Grenze grenzt, einen verheerenden Drohnenangriff. Laut lokalen Behörden wurde während des Angriffs das Gebäude des Stadtrats getroffen, was am Morgen geschah und die Anwohner in Angst versetzte.

Wie das Nachrichtenportal RBC-Ukraine unter Berufung auf einen eigenen Korrespondenten berichtete, hörten die Bewohner der Stadt gegen 10:08 Uhr die ersten Explosionen. Insgesamt wurden mindestens drei laute Explosionen registriert, die die lokale Bevölkerung in Schrecken versetzten und die Situation in der Stadt weiter destabilisierten.

Das Gebäude des Priluki Stadtrats befindet sich im Herzen der Stadt, an einem belebten Kreuzungspunkt, an dem sich normalerweise viele Menschen versammeln. Diese zentrale Lage macht das Gebäude besonders anfällig für solche Angriffe, da sich zum Zeitpunkt der Explosion zahlreiche Bürger in der Nähe aufhielten.

Zusätzlich zu den Angriffen auf Priluki wurde auch das Gebäude der Staatlichen Steuerinspektion im Zentrum der Grenzstadt Nowgorod-Sewersk, ebenfalls in der Region Tschernihiw, getroffen. Dies zeigt die anhaltende Aggression der russischen Streitkräfte gegen zivile Infrastruktur in der Region.

Der Leiter der militärischen Verwaltung des Nowgorod-Sewersk-Bezirks, Oleksandr Selyverstov, äußerte sich auf Facebook zu dem Vorfall: "Der Feind hat erneut einen Akt der Aggression gegen die zivile Infrastruktur der Grenzregion verübt." Er berichtete, dass gegen 9:30 Uhr ein russisches Drohnenangriff das Zentrum von Nowgorod-Sewersk traf und das Gebäude der Staatlichen Steuerinspektion beschädigte. Die Druckwelle der Explosion führte zu Schäden an den Fassaden benachbarter Wohnhäuser und privaten Fahrzeugen.

Am Dienstagmittag waren Einsatzkräfte und Polizeibeamte vor Ort, um die Folgen des Angriffs zu beseitigen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Die Situation vor Ort war angespannt, und die Behörden arbeiteten intensiv daran, die Schäden zu bewerten und die Sicherheit wiederherzustellen.

Nach Angaben des Staatlichen Dienstes für Notfälle (DSNS) brach nach dem Angriff auf das Gebäude der Staatlichen Steuerinspektion ein Feuer aus, das sich über eine Fläche von etwa 600 Quadratmetern erstreckte. Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen, während Informationen über mögliche Opfer noch bestätigt werden mussten.

Die Region Tschernihiw sieht sich nahezu täglich Angriffen der russischen Streitkräfte ausgesetzt. Laut dem morgendlichen Bericht des Leiters der regionalen Militärverwaltung bleibt die Situation in der Region angespannt, da die russischen Truppen weiterhin zivile Infrastruktur beschießen und sowohl staatliche Einrichtungen als auch Wohngebiete erheblich schädigen.

Diese Ereignisse verdeutlichen die Ernsthaftigkeit der Situation in den Grenzregionen der Ukraine, wo Zivilisten zunehmend Opfer militärischer Auseinandersetzungen werden. Die Behörden rufen die Bürger zur Vorsicht auf und fordern sie auf, Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, da die Bedrohung durch Luftangriffe weiterhin hoch bleibt.