НВ (Новое Время)

Drohnenangriffe auf Moskau und die Leningrader Region – neue Details

In der Nacht zum 3. April 2023 wurden Moskau und die Leningrader Region von einer Drohnenattacke erschüttert, die erhebliche Besorgnis unter der Bevölkerung auslöste. Während einige Drohnen abgeschossen werden konnten, werden die Einzelheiten des Vorfalls weiterhin präzisiert.

In der Nacht zum 3. April 2023 wurden die russische Hauptstadt Moskau sowie die Leningrader Region von einer massiven Drohnenattacke getroffen, die zu großer Besorgnis unter den Anwohnern führte. Laut Informationen der örtlichen Behörden konnten einige der unbemannten Fluggeräte neutralisiert werden, doch die genauen Umstände des Vorfalls werden weiterhin untersucht.

Der Bürgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin, gab in einer offiziellen Erklärung bekannt, dass die russischen Luftabwehrkräfte in der Lage waren, eine Drohne abzuschießen, die sich in Richtung der Hauptstadt der Russischen Föderation bewegte. Später präzisierte er, dass ein weiterer Drohne vernichtet werden konnte, was auf die anhaltende Aktivität feindlicher Kräfte im Luftraum über Moskau hinweist.

Angesichts der Luftbedrohung wurden in Russland vorübergehende Einschränkungen für die An- und Abflüge an mehreren Flughäfen, darunter Wnukowo, Pulkowo und Tunoš, eingeführt. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um die Sicherheit der Passagiere und Flugzeuge zu gewährleisten, da die Situation angespannt blieb.

Auch die Leningrader Region war von Drohnenangriffen betroffen, wobei der Hafen von Ust-Luga ins Visier genommen wurde. Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, berichtete, dass die russischen Streitkräfte in der Lage waren, sieben Drohnen zu zerstören, die eine Bedrohung für die Sicherheit der Region darstellten. Leider wurden bei dem Angriff zwei Verletzte gemeldet, was die Ernsthaftigkeit der Situation unterstreicht.

Dieser Angriff ist nicht der erste seiner Art. Bereits am Abend des 25. März wurde Moskau von Drohnen angegriffen, und Sobjanin hatte damals mitgeteilt, dass die russische Luftabwehr angeblich über 30 Drohnen abfangen konnte. Dies zeigt, dass die Bedrohung aus der Luft für die russische Hauptstadt weiterhin besteht.

Zu Beginn des Monats, am 14. März, hatte der Moskauer Bürgermeister ebenfalls von der Abwehr eines Angriffs mit 65 Drohnen berichtet, die auf die Stadt zuflogen. Dies verdeutlicht die ständige Bedrohung, der sich Russland aufgrund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen gegenübersieht.

Bereits am 22. Februar 2023 wurde berichtet, dass aufgrund von Drohnenangriffen alle Flughäfen in Moskau vorübergehend geschlossen wurden, was die Ernsthaftigkeit der Lage und die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit des Luftverkehrs unterstreicht.

Es ist erwähnenswert, dass in der Nacht zum 31. März erneut Drohnen die Leningrader Region angriffen, was den fünften Angriff auf den russischen Hafen Ust-Luga in der Ostsee innerhalb der letzten zehn Tage darstellt. Gouverneur Alexander Drosdenko bestätigte, dass es infolge dieses Angriffs im Hafen zu Schäden gekommen war, was die anhaltende Bedrohung für wichtige Infrastrukturprojekte verdeutlicht.

Somit bleibt die Situation mit Drohnen in Russland angespannt, und die Behörden setzen weiterhin Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung und der Infrastruktur um. Diese Ereignisse betonen die Bedeutung der Kontrolle des Luftraums und die Bereitschaft, auf neue Bedrohungen zu reagieren.