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Mädchen aus Kinderheimen treten beim Wiener Ball in Kiew auf

In diesem Jahr präsentierten beim Wiener Ball in Kiew, der im Rahmen des Wohltätigen Wiener Balls 2026 stattfand, vier Mädchen aus familiären Kinderheimen ihre tänzerischen Talente. Diese Veranstaltung bot den Mädchen nicht nur die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu zeigen, sondern auch die Unterstützung und Liebe zu spüren, die sie von ihren neuen Familien erhalten haben.

In diesem Jahr fand der Wiener Ball in Kiew im Rahmen des Wohltätigen Wiener Balls 2026 statt, bei dem vier Mädchen, die in familiären Kinderheimen aufgewachsen sind, ihre tänzerischen Talente zur Schau stellten. Diese Veranstaltung wurde zu einer bedeutenden Gelegenheit für die Mädchen, nicht nur ihre Fähigkeiten zu präsentieren, sondern auch die Unterstützung und Zuneigung zu spüren, die sie von ihren neuen Familien erhalten haben. Die Initiative "Tanz der Träume", die von der Stiftung von Kateryna Osadcha ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, Kindern mit besonderen Lebensumständen das Gefühl zu vermitteln, Teil der Gesellschaft zu sein.

„Dieses Projekt handelt nicht von Magie, sondern von der realen Kraft der Unterstützung. Wir möchten zeigen: Wenn ein Kind eine Familie hat, erhält es das Vertrauen, das es ihm ermöglicht, auf Augenhöhe mit anderen zu stehen, Barrieren zu überwinden und ohne Einschränkungen zu träumen. Selbst der Wiener Ball, der unerreichbar scheint, wird zur Realität, wenn man die Unterstützung von Angehörigen hat. Wir geben den Mädchen Werkzeuge: Vertrauen, Erfolgserlebnisse und das Gefühl, dass sie das Beste verdienen. Das ist das Fundament, auf dem sie ihr eigenes Leben aufbauen werden“, erklärte Kateryna Osadcha, die Gründerin der Stiftung.

Die Vorbereitung auf den Ball dauerte mehrere Monate. Das Training fand zwei- bis dreimal pro Woche statt, bei dem die Mädchen die Regeln des gesellschaftlichen Etikette, Selbstpräsentationstechniken erlernten und zusammen mit der Designerin Olha Slon und Kateryna Osadcha Kleider und Schuhe auswählten. Jede der Debütantinnen hatte ihre eigene bewegende Geschichte, die Teil ihres Weges zu diesem wichtigen Moment wurde.

Anna Stepanova, eine der Teilnehmerinnen, kehrte nach vielen Jahren in Heimen und erzwungener Emigration in die Ukraine zurück, wo sie eine neue Familie fand. Die Schwestern Anastasia und Anna Molyar durchlebten schwere Zeiten, darunter Krankenhausisolierungen und den Verlust eines Bruders, aber dank ihrer Pflegefamilie wuchsen sie in einer Atmosphäre von Liebe und Unterstützung auf. Die jüngste Teilnehmerin, die 16-jährige Veronika Tscherkashina, die einst Schwierigkeiten im Lernen hatte, gehört heute zu den besten Schülerinnen und war die erste, die komplexe Tanzbewegungen erlernte.

Diese Initiative half den Mädchen nicht nur, sich selbstbewusst zu fühlen, sondern demonstrierte auch, wie wichtig familiäre Unterstützung ist. Der Wiener Ball wurde für sie zum Symbol der Möglichkeiten, die durch Anstrengung und die Unterstützung anderer erreicht werden können. Die Teilnahme an einer so prestigeträchtigen Veranstaltung wie dem Wiener Ball eröffnet den Mädchen neue Horizonte und inspiriert sie zu weiteren Erfolgen.

Die Stiftung von Kateryna Osadcha setzt ihre wichtige Arbeit fort, indem sie Kindern, die Hilfe benötigen, Unterstützung bietet und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Dieses Projekt ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie das Leben von Kindern zum Besseren verändert werden kann, indem ihnen nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch emotionale Rückhalt gegeben wird.

Die Zeit, die mit der Vorbereitung auf den Ball verbracht wurde, wurde nicht nur zu einer Lernzeit, sondern auch zu einem wichtigen Lebensabschnitt für die Mädchen, die möglicherweise dank dieser Initiative ihren Platz in der Welt finden und ihre Träume verwirklichen können.