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Weißes Haus bestätigt Gespräche zwischen den USA und dem Iran am Wochenende

Am Sonntag, dem 15. Oktober, hat das Weiße Haus offiziell bestätigt, dass die Vereinigten Staaten an Gesprächen mit dem Iran teilnehmen werden, die an diesem Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden.

Am Sonntag, dem 15. Oktober, hat das Weiße Haus offiziell bestätigt, dass die Vereinigten Staaten an Gesprächen mit dem Iran teilnehmen werden, die an diesem Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden. Dies wurde von der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Caroline Levitt, während einer live übertragenen Pressekonferenz mitgeteilt, wie von Ukrinform berichtet.

Levitt erklärte, dass die Gespräche am Samstagmorgen nach lokaler Zeit beginnen werden. Sie bestätigte zudem, dass der US-Sondergesandte Steve Vitkoff und Jared Kushner, die über umfangreiche Erfahrungen in diplomatischen Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem Nahen Osten verfügen, Teil des US-Teams sein werden, das an den Verhandlungen teilnehmen wird.

Während der Pressekonferenz wies Levitt Informationen zurück, die in iranischen Medien verbreitet wurden, wonach der Iran die Straße von Hormus erneut geschlossen habe, als Reaktion auf die verstärkten Angriffe Israels auf Ziele im Libanon. Sie betonte, dass solche Maßnahmen seitens des Iran "absolut inakzeptabel" wären und dass die USA derartige Schritte nicht dulden können.

„Präsident Trump möchte, dass die Straße sofort ohne Einschränkungen geöffnet wird, und wir werden vom Iran die Einhaltung dieser Forderung verlangen“, erklärte Levitt und hob die Bedeutung eines freien Durchgangs durch diese strategische Wasserstraße hervor, die für den weltweiten Handel von entscheidender Bedeutung ist.

Darüber hinaus stellte Levitt klar, dass der Libanon nicht Teil des Abkommens über einen vorübergehenden Waffenstillstand ist, was die Situation in der Region weiter kompliziert. Sie betonte, dass der seit fast sechs Wochen andauernde Waffenstillstand "seine grundlegenden militärischen Ziele erreicht und überschritten hat", aber von Natur aus instabil ist.

Levitt warnte auch, dass für einen langfristigen Frieden und das Ende des Krieges mehr Zeit und Anstrengungen von allen Beteiligten erforderlich sein werden. Sie erkannte an, dass selbst wenn ein Waffenstillstand vereinbart wird, dessen Einhaltung aufgrund der Spannungen zwischen den Parteien fraglich bleiben wird.

Erwähnenswert ist, dass der US-Verteidigungsminister Pete Gage zuvor erklärt hatte, dass die Vereinigten Staaten bereit sind, militärisch zu reagieren, falls der Iran versuchen sollte, den Waffenstillstand zur Umgruppierung seiner Kräfte zu nutzen. Dies zeugt von der Ernsthaftigkeit der Absichten der USA, die Stabilität in der Region zu unterstützen und eine Eskalation des Konflikts zu verhindern.

Somit könnten die Gespräche, die in Islamabad stattfinden, einen wichtigen Schritt zur Verringerung der Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie zur Gewährleistung der Sicherheit in den strategisch wichtigen Gewässern der Straße von Hormus darstellen.

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