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Russische Angriffe in der Ukraine: Neue Bedrohungen für Zivilisten

Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation bei der Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine, hat eine bedeutende Erklärung abgegeben, in der er die Gefahren der aktuellen russischen Angriffe auf das zivile Leben in der Ukraine betont.

Andrij Kowalenko, der Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation bei der Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (RNBO) der Ukraine, hat eine wichtige Erklärung abgegeben, in der er darauf hinweist, dass das Hauptziel der russischen Angriffe, die tagsüber stattfinden, darin besteht, die Zahl der zivilen Opfer zu erhöhen. Diese Informationen sind besonders relevant angesichts der jüngsten Ereignisse, bei denen es in der Ukraine erneut zu massiven Angriffen durch den Aggressor gekommen ist.

Laut Kowalenko werden diese kombinierten Angriffe gezielt an Werktagen durchgeführt und sind mit dem Einsatz einer großen Anzahl von Drohnen und Raketen verbunden. Dieser Ansatz zeigt die gezielte Taktik des Feindes, die nicht nur militärische Objekte, sondern auch zivile Ziele ins Visier nimmt. Dies sorgt zweifellos für Besorgnis unter der ukrainischen Bevölkerung.

Kowalenko forderte die Bürger der Ukraine auf, die Luftalarme ernst zu nehmen und sich in sicheren Orten aufzuhalten, da die Situation angespannt bleibt. Am Morgen des 3. April wurde in mehreren Regionen der Ukraine, einschließlich der Region Kiew, Luftalarm wegen der Bedrohung durch russische Angriffsdrone und Marschflugkörper ausgerufen. Dies zeigt, dass der Feind weiterhin aktiv ist und versucht, so vielen Menschen wie möglich Schaden zuzufügen.

Der Leiter der Kommunikationsabteilung des Luftwaffenkommandos der ukrainischen Streitkräfte, Jurij Ihnat, berichtete, dass Russland seit Beginn des Tages über 400 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt hat. Diese Informationen bestätigen, dass der Aggressor nicht aufhört und weiterhin seine Pläne umsetzt, indem er neue Taktiken anwendet. Ihnat wies zudem darauf hin, dass es Informationen über neue Starts aus verschiedenen Richtungen gibt, was auf die Möglichkeit weiterer Angriffe hinweist.

Es ist erwähnenswert, dass die russischen Streitkräfte ein Muster massiver Angriffe wiederholen, das bereits am 23. und 24. März sowie am 31. März und 1. April angewendet wurde. An diesen Tagen griffen Drohnen den ganzen Tag über an, verursachten erhebliche Schäden und lösten Panik unter der Bevölkerung aus. Dies ist Teil einer neuen Taktik, über die das Institute for the Study of War (ISW) am 2. April berichtete. Laut deren Angaben nutzt Russland eine Kombination aus großangelegten nächtlichen Angriffen und ähnlichen massiven Tagesangriffen, was auf eine Eskalation des Konflikts hinweist.

Somit bleibt die Situation in der Ukraine kritisch, und die Ukrainer müssen auf neue Herausforderungen vorbereitet sein. Die Behörden fordern die Bevölkerung auf, Sicherheitsmaßnahmen zu beachten und die Informationen aus offiziellen Quellen aufmerksam zu verfolgen. Trotz aller Schwierigkeiten kämpft das ukrainische Volk weiterhin für seine Freiheit und Unabhängigkeit, und es ist wichtig, dies in diesen schweren Zeiten nicht zu vergessen.