Russische Armee greift Wohngebäude in Cherson an: Drei Tote, fünf Verletzte
In Cherson sind bei einem Beschuss durch russische Truppen drei Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Frauen und ein Mann. Dies wurde von Alexander Prokudin, dem Leiter der Militärverwaltung der Region Cherson, in seinem Telegram-Kanal bekannt gegeben.
In Cherson, einer Stadt, die wiederholt unter Beschuss durch russische Truppen leidet, ereignete sich am heutigen Morgen ein tragischer Vorfall. Um etwa 10:50 Uhr schlugen mehrere Geschosse in ein Wohngebiet ein, was zu dem Tod von drei Zivilisten führte. Laut Prokudin handelte es sich bei den Opfern um zwei Frauen im Alter von 72 und 71 Jahren sowie einen 60-jährigen Mann. Alle drei erlitten Verletzungen, die mit dem Leben unvereinbar waren, infolge des direkten Einschlags der Geschosse.
Zusätzlich wurden drei weitere Personen, die bei dem Angriff verletzt wurden, in ein Krankenhaus gebracht. Unter den Verletzten befinden sich eine 71-jährige und eine 57-jährige Frau sowie ein 72-jähriger Mann. Der Gesundheitszustand dieser Personen wird derzeit als stabil eingeschätzt, und sie erhalten die notwendige medizinische Betreuung.
Die Militärverwaltung von Cherson berichtete, dass die Gesamtzahl der Verletzten durch die russischen Angriffe im Stadtteil Korablev auf fünf gestiegen ist. Zu den hospitalisierten Personen gehört ein 60-jähriger Mann, der mit mittelschweren Verletzungen in die Klinik eingeliefert wurde. Bei ihm wurde eine traumatische Amputation eines Zehs, eine Gehirnerschütterung sowie eine explosive und geschlossene Schädel-Hirn-Verletzung diagnostiziert.
Ein weiterer Verletzter, ein 81-jähriger Mann, erlitt Gesichtsverletzungen durch Schrapnelle sowie eine Gehirnerschütterung und eine explosive Kopfverletzung. Die Ärzte setzen ihre medizinische Versorgung fort und überwachen seinen Zustand aufmerksam.
Dieser Angriff stellt einen weiteren tragischen Vorfall in Cherson dar, das bereits mehrfach Ziel russischer Angriffe war. So wurde die Stadt auch am 7. April dieses Jahres angegriffen, wobei ein 14-jähriges Kind verletzt wurde. Diese Ereignisse sorgen für große Besorgnis unter den Bewohnern und der lokalen Regierung, da die Sicherheit der Zivilbevölkerung weiterhin gefährdet ist.
Vor dem Hintergrund dieser Angriffe appelliert die lokale Verwaltung an die Bürger, Vorsicht walten zu lassen und sich in sicheren Bereichen aufzuhalten, solange die Situation angespannt bleibt. Die Behörden arbeiten weiterhin daran, den Verletzten medizinische Hilfe zu leisten und die Familien der Verstorbenen zu unterstützen.
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