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Amerikanischer Pilot, der sich aus F-15-Jet katapultierte, übermittelte Rettungsteam die Botschaft 'Gott ist gut'

Ein amerikanischer Pilot, der sich aus einem über dem Iran abgeschossenen F-15-Jet katapultierte, übermittelte per Funk eine kurze Botschaft an das Rettungsteam, die in Washington für Besorgnis sorgte.

Ein amerikanischer Pilot, der sich aus einem über dem Iran abgeschossenen F-15-Jet katapultierte, übermittelte per Funk eine kurze Botschaft an das Rettungsteam, die in Washington für Besorgnis sorgte. Diese Botschaft, in der der Pilot sagte: 'Gott ist gut', wurde von amerikanischen Militärs zunächst als mögliche Falle der iranischen Streitkräfte interpretiert. Berichten zufolge haben namhafte Quellen wie Axios und das Wall Street Journal über diesen Vorfall berichtet.

Nach dem Katapultieren gelang es dem Piloten, sich auf einen erhöhten Bergrücken zu begeben und Kontakt aufzunehmen, indem er einen Notfalltransponder aktivierte, was bestätigte, dass er noch am Leben war. Allerdings brach die Verbindung zu den Rettungskräften ab, als er sich weiter in das bergige Terrain begab. Die Äußerung 'Gott ist gut' weckte neue Verdachtsmomente in Washington, wo man dies als mögliche irakische Falle interpretierte.

Diese Informationen wurden auch von US-Präsident Donald Trump bestätigt, der anmerkte, dass der Pilot tatsächlich gesagt hatte: 'Danke Gott'. Axios präzisierte, dass Quellen, die mit dem Offizier vertraut sind, auf seine Religiosität hinwiesen, was seine Äußerung als eine natürliche Ausdrucksform seines Glaubens erklären könnte.

Nach der erfolgreichen Rettung des Piloten zitierte auch der US-Verteidigungsminister Pete Gage dieses Statement in sozialen Medien und betonte die Bedeutung der Kommunikation in kritischen Situationen. Die Firma Elbit Systems, die militärische Ausrüstung liefert, gab bekannt, dass der Pilot ihre PRC-648-Funkgeräte verwendet hatte, die auch nach dem Katapultieren weiterhin verschlüsselte Signale übertrugen, was eine sichere Kommunikation und präzise Geolokalisierung ermöglichte.

Es ist erwähnenswert, dass am 3. April iranische Streitkräfte zum ersten Mal einen amerikanischen F-15-Jet abschossen, in dem sich eine Besatzung von zwei Piloten befand. Einer der Piloten konnte sich katapultieren und wurde von zwei Militärhubschraubern gerettet. Der andere Besatzungsmitglied blieb jedoch für eine gewisse Zeit vermisst.

Später bestätigte Donald Trump, dass amerikanische Spezialkräfte in der Lage waren, das zweite Besatzungsmitglied des F-15-Jets, der über dem Iran abgeschossen wurde, zu retten. Laut Axios wurde dieser Pilot während des Katapultierens verletzt, konnte sich jedoch bewegen und versteckte sich mehr als einen Tag lang in den Bergen, um einer Gefangennahme zu entkommen.

Trump betonte, dass die amerikanischen Streitkräfte innerhalb weniger Stunden 'eine der kühnsten Such- und Rettungsoperationen in der Geschichte der USA' durchführten, um den Piloten zu retten. Dieses Ereignis stellt einen weiteren Beweis für die angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran dar, die bereits seit vielen Jahren bestehen.