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Zelensky: Ukraine wurde nicht um Hilfe bei der Lösung der Probleme im Hormus-Gebiet gebeten, sondern lediglich um Erfahrungsaustausch

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte in einem aktuellen Interview mit der Nachrichtenagentur AP, dass Ukraine nicht eingeladen wurde, um bei der Lösung der Probleme im Hormus-Gebiet zu helfen. Stattdessen wurde lediglich um den Austausch von Erfahrungen gebeten, die das Land im Kampf gegen Blockaden gesammelt hat.

In einem aufschlussreichen Interview mit der Nachrichtenagentur AP hat der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, klargestellt, dass sein Land nicht um aktive Hilfe bei der Bewältigung der Herausforderungen im Hormus-Gebiet gebeten wurde. Vielmehr hätten die Partnerstaaten lediglich darum gebeten, die Erfahrungen zu teilen, die die Ukraine durch ihre eigenen Anstrengungen im Kampf gegen Blockaden, insbesondere im Schwarzen Meer, gesammelt hat.

Selenskyj wies darauf hin, dass die Ukraine mit einer ähnlichen Problematik konfrontiert war, als Russland den Nahrungsmittelkorridor im Schwarzen Meer blockierte. Er erklärte, dass die russische Seite verschiedene Mittel einsetzte, um diese Blockade durchzusetzen, darunter nicht nur Kriegsschiffe, sondern auch Hubschrauber, Raketen, Jagdflugzeuge und andere militärische Ressourcen. Der Präsident betonte, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Lage waren, einen Teil der russischen Schwarzmeerflotte zu zerstören, was es ermöglichte, den Aggressor dazu zu bringen, sich von dem Korridor zurückzuziehen.

„Wir organisierten Konvois für zivile Schiffe mit Hilfe von maritimen Drohnen, um gegen russische Hubschrauber und andere offensive Mittel vorzugehen“, fügte Selenskyj hinzu und unterstrich die Bedeutung der ukrainischen Erfahrungen in diesem Bereich. Er erinnerte auch daran, dass der Nahrungsmittelkorridor derzeit unter Kontrolle der Ukraine steht und weiterhin funktioniert, was ein wichtiger Aspekt für die Gewährleistung der Ernährungssicherheit ist.

Der ukrainische Präsident erklärte, dass das Land bereit sei, seine Erfahrungen mit anderen Staaten zu teilen, die möglicherweise ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen. Er betonte jedoch, dass keine der Länder die Ukraine um aktive Unterstützung bei der Lösung der Probleme im Hormus-Gebiet gebeten habe, sondern lediglich den Wunsch geäußert hätten, Informationen über die ukrainischen Methoden zur Bekämpfung von Blockaden zu erhalten.

Darüber hinaus sprach Selenskyj in seiner Ansprache auch die Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Iran an. Er berichtete, dass Russland dem Iran Satellitenaufklärungsdaten über 50 bis 53 Objekte des Energiesystems Israels zur Verfügung gestellt habe, was auf die aktive Unterstützung des Kremls für Teheran bei Angriffen auf die zivile Infrastruktur Israels hinweist. Diese Entwicklung bereitet nicht nur der Ukraine, sondern der gesamten Region Sorgen, da solche Aktionen zu einer weiteren Eskalation des Konflikts führen könnten.

Selenskyj rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, diese Bedrohungen ernst zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, um weiteren aggressiven Handlungen seitens Russlands und seiner Verbündeten vorzubeugen. Er betonte, dass die Ukraine die Unterstützung ihrer Partner in diesem Kampf benötige, da die Sicherheit in der Region direkt mit der Sicherheit der Ukraine selbst verbunden sei.

Abschließend forderte der Präsident der Ukraine alle Interessierten auf, den ukrainischen Kanälen in sozialen Medien wie Telegram, Instagram und YouTube zu folgen, um über die neuesten Nachrichten und Ereignisse im Land und weltweit informiert zu bleiben.