Zelensky: Wir würden uns freuen, den Papst mit apostolischem Besuch in der Ukraine zu sehen
Am Freitag, den 3. April, führte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, ein bedeutendes Gespräch mit Papst Leo XIV. Diese Unterredung fand vor dem Hintergrund der anhaltenden Angriffe russischer Truppen auf ukrainisches Territorium statt und diente dem Austausch über die Situation im Land sowie die internationale Unterstützung.
Am Freitag, den 3. April, führte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, ein bedeutendes Gespräch mit Papst Leo XIV. Diese Unterredung fand vor dem Hintergrund der anhaltenden Angriffe russischer Truppen auf ukrainisches Territorium statt und diente dem Austausch über die Situation im Land sowie die internationale Unterstützung.
Selenskyj teilte in seinem Telegram-Kanal seine Wünsche für den Papst und die Gläubigen, die an diesem Sonntag Ostern feiern. Er äußerte die Hoffnung auf ein gesegnetes Fest und Frieden für alle. Der Präsident betonte: "Natürlich würden wir uns freuen, Seine Heiligkeit in der Ukraine mit apostolischem Besuch zu sehen. Und ich bin besonders dankbar, dass der Papst an die Ukraine, die Ukrainer und an den Frieden für unser Volk denkt und dafür betet."
Diese Aussage ist im Kontext der aktuellen Ereignisse in der Ukraine von großer Bedeutung, da während des Gesprächs russische Truppen erneut ukrainische Gebiete angriffen. Selenskyj hob hervor, dass die russische Aggression in Wellen fortgesetzt wird, faktisch ununterbrochen seit der Nacht. "Keine Stunde der Ruhe für unser Volk, und das ist die Antwort Russlands auf unser Angebot, zu Ostern einen Waffenstillstand zu erreichen. Tatsächlich haben die Russen die Intensität ihrer Angriffe nur erhöht und anstelle von Frieden am Himmel eine österliche Eskalation herbeigeführt. Das kann man definitiv nicht ignorieren, und ich bin allen auf der Welt dankbar, die darüber nicht schweigen", betonte der Präsident.
In dem Gespräch informierte Selenskyj den Papst auch über den Stand des Verhandlungsprozesses und die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Team. Er drückte seine Dankbarkeit für die Unterstützung des Vatikans beim Rückkehrprozess von entführten Kindern aus, sowie für die gesamte humanitäre Hilfe, die den Ukrainern, insbesondere während des harten Winters, zuteil wurde. Diese Hilfe ist von entscheidender Bedeutung für die Unterstützung der Bevölkerung, die unter den Folgen des Krieges leidet.
Darüber hinaus wurden während des Gesprächs auch andere wichtige Themen erörtert, darunter die Situation im Nahen Osten und in der Golfregion. Diese Fragen bleiben im Kontext der globalen Politik und Sicherheit relevant, und die Ukraine, als ein Land, das Aggressionen ausgesetzt ist, spielt eine wichtige Rolle in den internationalen Beziehungen.
Insgesamt unterstrich das Gespräch zwischen dem Präsidenten der Ukraine und dem Papst die Bedeutung der internationalen Unterstützung für die Ukraine in Kriegszeiten sowie die Notwendigkeit, den Dialog über Frieden und Stabilität in der Region fortzusetzen. Wolodymyr Selenskyj setzt weiterhin aktiv auf die Einbindung der internationalen Gemeinschaft in die Diskussion über die Situation in der Ukraine und hofft auf weitere Unterstützung und Hilfe von internationalen Partnern.