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Italiens Nationalmannschaft erleidet Niederlage gegen Bosnien und Herzegowina. Spieler wollten Boni vor WM-2026 besprechen, Trainer lehnte ab

Vor dem entscheidenden Playoff-Spiel der Weltmeisterschaft traf die italienische Nationalmannschaft auf Bosnien und Herzegowina. Die Spieler wollten über finanzielle Anreize sprechen, doch Trainer Gennaro Gattuso wies dies zurück.

Vor dem entscheidenden Playoff-Spiel der Weltmeisterschaft, in dem die italienische Nationalmannschaft auf die Mannschaft von Bosnien und Herzegowina traf, äußerten die Spieler der italienischen Auswahl den Wunsch, über die finanziellen Boni für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu sprechen. Laut Berichten von Football Italia wollten die Spieler jeweils 300.000 Euro erhalten, was etwa 10.000 Euro pro Spieler entsprach, um ihre Motivation für das bevorstehende Turnier zu steigern.

Jedoch lehnte der Cheftrainer der Mannschaft, Gennaro Gattuso, es ab, die Verhandlungen über die Boni fortzusetzen. Er erklärte, dass das Thema Boni erst nach der offiziellen Bestätigung der Qualifikation zur Weltmeisterschaft besprochen werden könne. Diese Entscheidung des Trainers sorgte unter den Spielern für Besorgnis, da sie der Meinung waren, dass ein finanzieller Anreiz ihre Motivation vor diesem wichtigen Spiel erheblich steigern könnte.

Leider konnte Italien nicht das gewünschte Ergebnis erzielen und verlor letztlich gegen Bosnien und Herzegowina, was für die Mannschaft die dritte verpasste WM-Teilnahme in Folge bedeutete. Diese Niederlage sorgte in den Fußballkreisen für großes Aufsehen, denn Italien, das über ein reiches Fußballerbe verfügt, bleibt erneut ohne die Möglichkeit, auf der weltweiten Bühne zu konkurrieren.

Bereits zuvor war berichtet worden, dass Gennaro Gattuso nach dem enttäuschenden Abschneiden seiner Mannschaft beschlossen hat, die Position des Cheftrainers der italienischen Nationalmannschaft niederzulegen. Diese Nachricht stellte einen weiteren Rückschlag für die italienischen Fans dar, die auf positive Veränderungen in der Mannschaft gehofft hatten. Darüber hinaus kündigte der Präsident des italienischen Fußballverbands, Gabriele Gravina, ebenfalls seinen Rücktritt an, was die Ernsthaftigkeit der Situation innerhalb des Fußballverbands unterstreicht.

Nach dem Fiasko der Nationalmannschaft gab auch der legendäre ehemalige Torwart Gianluigi Buffon bekannt, dass er von seinem Posten als Delegationsleiter der italienischen Nationalmannschaft zurücktritt. Dies deutet darauf hin, dass die Situation im Team grundlegende Veränderungen erfordert und viele ehemalige Spieler sowie Funktionäre die Notwendigkeit eines Umbruchs erkennen.

Die letzte Teilnahme der italienischen Nationalmannschaft an einer Weltmeisterschaft fand 2014 statt, als das Team unter der Leitung von Trainer Cesare Prandelli in der Gruppenphase scheiterte. Seitdem hat Italien nicht mehr an einem WM-Playoff teilgenommen, was einen schweren Schlag für die Fans darstellt. Die italienische Nationalmannschaft hat insgesamt viermal die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen — in den Jahren 1934, 1938, 1982 und 2006 — doch die gegenwärtige Situation sieht äußerst düster aus.

Es ist bekannt, dass die italienische Nationalmannschaft einen einzigartigen Negativrekord aufgestellt hat, indem sie die erste Mannschaft wurde, die dreimal in Folge nicht zur Weltmeisterschaft qualifiziert ist. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin äußerte sich zu den Gründen für das verpasste WM-Ticket Italiens für 2026 und wies auf die Notwendigkeit von Veränderungen in der Teamstruktur hin.

Nach Informationen der Medien plant der Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft, Gennaro Gattuso, die Mannschaft nach dem verpassten WM-Qualifikationsspiel für 2026 zu verlassen. Als mögliche Nachfolger werden Antonio Conte und Massimiliano Allegri gehandelt, die derzeit die Teams von Napoli und Milan trainieren. Dies zeigt, dass die italienische Fußballgemeinschaft aktiv nach neuen Lösungen sucht, um den ehemaligen Ruhm der Nationalmannschaft wiederherzustellen.