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Besatzung zwingt Hochschulen in den besetzten Gebieten zur Rekrutierung von Studenten

Die Besatzungsbehörden in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine verlangen, dass mindestens 2% der Studenten in jeder Hochschule einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium der Russischen Föderation unterzeichnen.

Gemäß Informationen des Widerstandsbewegung "Gelbes Band" fordern die Besatzungsbehörden in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine, dass mindestens 2% der Studenten in jeder Hochschule einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium der Russischen Föderation unterzeichnen. Diese Informationen wurden über eine Mitteilung auf Telegram veröffentlicht.

Die entsprechende Rekrutierungspropaganda hat bereits an der Donezker Nationalen Technischen Universität begonnen, wo die Verwaltung und die Dozenten aktiv versuchen, Studenten zur Unterzeichnung von Verträgen zu bewegen. Sie versprechen Vorteile für diejenigen, die sich zur Dienstleistung bereit erklären, darunter die Möglichkeit, auf ein kostenfreies Studium umzustellen oder einen vereinfachten Zugang zum Abschluss nach Beendigung des Militärdienstes zu erhalten.

Darüber hinaus werden den Hochschulleitungen direkte Drohungen mit Entlassung ausgesprochen, falls die festgelegten Quoten für die Anzahl der unterzeichneten Verträge nicht erfüllt werden. Dies verdeutlicht den Druck, der auf die Bildungseinrichtungen seitens der Besatzungsverwaltung ausgeübt wird.

Die Bewegung "Gelbes Band" betont, dass die Besatzungstruppen unter dem Deckmantel eines "freiwilligen Vertrags" die Jugend aus den vorübergehend besetzten Gebieten faktisch zur Teilnahme am Krieg zwingen, was unter den Studenten und ihren Familien große Besorgnis auslöst.

Es sei daran erinnert, dass die russischen Behörden seit dem 1. April in den vorübergehend besetzten Gebieten die erste Rekrutierungskampagne gemäß dem neuen Gesetz über die "ganzjährige Rekrutierung" gestartet haben, was die Situation für junge Menschen, die an diesen Hochschulen studieren, weiter erschwert.

Diese Situation sorgt nicht nur unter den Studenten für Empörung, sondern auch unter den Dozenten, die sehen, wie ihre Schützlinge Opfer der Zwangsmobilisierung werden. Viele von ihnen äußern ihre Unzufriedenheit und versuchen, Wege zu finden, um die Studenten in dieser schwierigen Lage zu unterstützen.

Angesichts dieser Ereignisse ist es wichtig, dass die Gesellschaft auf die Probleme aufmerksam wird, mit denen die Studenten in den vorübergehend besetzten Gebieten konfrontiert sind, und sie in ihrem Kampf um ihre Rechte und Freiheiten unterstützt. In Kriegszeiten sollte die Jugend die Möglichkeit haben, ohne Zwang und Lebensgefahr eine Ausbildung zu erhalten.

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