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Besatzer verkaufen Goldvorkommen in den vorübergehend besetzten Gebieten der Region Luhansk für 9,7 Millionen Dollar

In den vorübergehend besetzten Gebieten der Region Luhansk wurde das Recht zur Erschließung des Bobrykivskyi Goldvorkommens verkauft, was einen weiteren Schritt der systematischen Aneignung von Naturressourcen der Ukraine durch die Russische Föderation darstellt.

In den vorübergehend besetzten Gebieten der Region Luhansk fand der Verkauf der Rechte zur Erschließung des Bobrykivskyi Goldvorkommens statt, was einen weiteren Schritt der systematischen Aneignung von Naturressourcen der Ukraine durch die Russische Föderation darstellt. Dies berichtete der Leiter der Militärverwaltung der Region Luhansk, Oleksiy Kharchenko, in seinem Telegram-Kanal, wie von Ukrinform übermittelt.

Nach Angaben von Kharchenko belief sich der Verkaufspreis für die Erschließungsrechte auf 9,7 Millionen Dollar. Das Recht zur Erschließung des Bobrykivskyi Vorkommens erhielt die Firma LLC „Altschewskpromgruppe“, die von dem russischen Bergbauunternehmen „Poljanka“ kontrolliert wird. Diese Firma war zuvor hauptsächlich im Fernen Osten der Russischen Föderation tätig, was ihre Verbindungen zur russischen Geschäftswelt unterstreicht.

Die Vorräte des Bobrykivskyi Vorkommens werden auf etwa 1,64 Tonnen Gold geschätzt, was auf dem Markt fast 260 Millionen Dollar wert sein könnte. Diese erhebliche Diskrepanz zwischen dem Verkaufspreis und dem tatsächlichen Wert des Rohstoffs deutet auf die formale Natur der Auktion hin und zeigt die tatsächliche Übertragung des Vermögens an kontrollierte Strukturen, bemerkte Kharchenko.

Es ist erwähnenswert, dass der Verkauf von Naturressourcen in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine Teil einer umfassenderen Politik der Russischen Föderation ist, die darauf abzielt, ukrainische Ressourcen ohne rechtliche Grundlage auszubeuten. Dies bereitet ukrainischen Beamten und internationalen Beobachtern ernsthafte Sorgen, da solche Handlungen das Völkerrecht und die Souveränität der Ukraine verletzen.

Darüber hinaus berichtete Ukrinform, dass die russische Staatsduma kürzlich ein Gesetz verabschiedet hat, das es ermöglicht, Wohnungen und Häuser in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine als „heimatlos“ zu betrachten und sie zu konfiszieren. Diese Entscheidung erschwert die Situation für Immobilienbesitzer, die in den besetzten Gebieten geblieben sind, weiter und unterstreicht die aggressiven Absichten Russlands gegenüber ukrainischen Ressourcen und Eigentum.

Somit ist die Situation mit dem Bobrykivskyi Goldvorkommen nur ein Beispiel von vielen, wie die Besatzer versuchen, ihre Handlungen auf dem Territorium der Ukraine zu legitimieren, indem sie verschiedene Mechanismen zur Aneignung von Naturressourcen nutzen. Dies weckt Besorgnis nicht nur in der Ukraine, sondern auch auf internationaler Ebene, da solche Handlungen ernsthafte Folgen für die Umwelt und die Wirtschaft der Region haben können.

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