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Jaroslav Rakizkiy drückt sein Beileid zum Tod von Mircea Lucescu aus

Der ehemalige Verteidiger des Fußballclubs Schachtar Jaroslav Rakizkiy hat auf die tragische Nachricht vom Tod des herausragenden Ex-Trainers des Donetsker Clubs, Mircea Lucescu, reagiert.

Der ehemalige Verteidiger des Fußballclubs Schachtar Donetsk, Jaroslav Rakizkiy, hat mit großer Trauer auf die Nachricht vom Tod des legendären Trainers Mircea Lucescu reagiert. In einem bewegenden Post auf Instagram drückte Rakizkiy seine tiefe Dankbarkeit und seinen Respekt für den Mann aus, der eine entscheidende Rolle in seiner Karriere gespielt hat.

„Mister, mein wichtigster Mister im Leben, der wichtigste und Haupttrainer in meiner Karriere, mein engster Mentor, eine große Persönlichkeit, Sie sind ein Teil meiner Familie, Mister! Ich danke Ihnen für mein Fußballmärchen und dafür, dass ich die Möglichkeit hatte, unter dem besten Trainer der Welt zu spielen! Für den Glauben an mich, als es am wichtigsten war. Für jede Chance, jedes Gespräch, jede Lektion – nicht nur im Fußball, sondern auch im Leben. Sie werden für immer in meinem Herzen sein! Mircea Lucescu, ich werde Sie vermissen. Vielen Dank!“ – schrieb Jaroslav Rakizkiy in seinem Post.

Mircea Lucescu, der rumänische Trainer, leitete das Team von Schachtar Donetsk von 2004 bis 2016. In dieser Zeit führte er die „Grubenarbeiter“ in 573 Spielen und gewann 22 Trophäen, darunter 8 Titel als ukrainischer Meister, 6 Pokale der Ukraine und 7 Superpokale der Ukraine. Eines der größten Erfolge war der Gewinn des UEFA-Pokals im Jahr 2009, der den ersten europäischen Titel für den Club darstellte.

Leider wurde Mircea Lucescu am 29. März ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er während eines Trainingslagers der rumänischen Nationalmannschaft nach einer Niederlage gegen die Türkei (0:1) in den Play-offs zur Weltmeisterschaft 2026 gesundheitliche Probleme hatte. Am 2. April trat er von seiner Position als Trainer der rumänischen Mannschaft zurück, und am 3. April erlitt er einen akuten Myokardinfarkt direkt im Krankenhaus. In der Folge versetzten ihn die Ärzte in ein medikamentöses Koma aufgrund schwerer Herzrhythmusstörungen, die nicht behandelbar waren.

Während einer Computertomographie wurden bei Lucescu zahlreiche Anzeichen von ischämischen zerebralen Schlaganfällen und einer Lungenembolie festgestellt, die zu einem kritischen Zustand führten. Der Kardiologe Ștefan Busnatu bewertete den Zustand des rumänischen Trainers nach der CT-Untersuchung und stellte fest, dass mehrere Organe – Herz, Gehirn und Lunge – betroffen waren, was die Risiken erheblich erhöhte.

Leider wurde heute, am 7. April, sein Tod bekannt gegeben, was im Fußballkreis und bei seinen Fans tiefe Trauer auslöste. Mircea Lucescu hinterlässt ein enormes Erbe, und sein Beitrag zur Entwicklung des ukrainischen Fußballs ist schwer zu überschätzen.