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„Engel“ der Marine haben Verwandten eines Marines aus der Besatzung befreit – Details der Spezialoperation

Die Marine der Ukraine hat erfolgreich einen Verwandten eines Marinesoldaten aus den besetzten Gebieten evakuiert. Die komplexe und mehrstufige Operation unterstreicht den hohen Professionalismus und das Risiko, das die Beteiligten eingegangen sind.

Die Marine der Ukraine (ВМС) hat kürzlich eine komplizierte und mehrstufige Operation zur Evakuierung eines Verwandten eines Soldaten der Marineinfanterie der Streitkräfte der Ukraine (ЗСУ) aus den besetzten Gebieten durchgeführt. Diese Operation, die von einer Spezialeinheit der Marine durchgeführt wurde, zeichnete sich durch ein hohes Maß an Risiko und Professionalität aus, jedoch bleiben die Details, insbesondere die zeitlichen Rahmenbedingungen, geheim.

Nach Informationen von Militärs musste der Mann, ein Verwandter des Marinesoldaten, sich längere Zeit vor den Besatzungstruppen verstecken. Er wurde zur Fahndung ausgeschrieben, nachdem er, um sein Eigentum zu verteidigen, einen russischen Soldaten erschossen und einen weiteren verwundet hatte. Infolge dieses Vorfalls erlitt er selbst eine durchdringende Verletzung, wurde daraufhin festgenommen und ins Krankenhaus gebracht.

Nutzen ziehend aus der Gelegenheit, gelang es dem Mann, trotz seiner Verletzung aus dem medizinischen Einrichtung zu fliehen und 60 Kilometer zu Fuß zurückzulegen, wobei er sein Leben riskierte. Anschließend verbrachte er Jahre im Versteck, ständig unter der Bedrohung einer Festnahme durch die Besatzungsbehörden, bis er schließlich Kontakt zu seinen Angehörigen aufnehmen konnte.

Für die Planung seiner Extraktion wurden Kräfte und Mittel von Einheiten mobilisiert, die in dem entsprechenden Einsatzgebiet tätig waren. Insbesondere nahmen Marineinfanteriebrigaden, die 79. Grenztruppe des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine sowie das 426. separate Drohnenregiment des Marinekorps der Marine teil. Durch gemeinsame Anstrengungen gelang es, einen detaillierten Evakuierungsplan zu entwickeln.

Nachdem der Kontakt zu dem Mann hergestellt wurde, erhielt er detaillierte Anweisungen zu der Route und Verhaltensregeln an den Kontrollpunkten. Da in dem Gebiet der Route eine hohe Feuerdichte beobachtet wurde und der Einsatz von Fahrzeugen unmöglich war, legte er etwa 10 Kilometer mit dem Fahrrad bis zum Treffpunkt zurück. Während dieser gesamten Zeit stand das Ziel der Operation unter kontinuierlicher Überwachung durch Aufklärungsdrohnen (БПЛА) und wurde durch FPV-Drohnen gedeckt. Um einen sicheren Korridor zu gewährleisten, griffen ukrainische Drohnen feindliche Kontrollpunkte entlang der Route an.

Nach dem Treffen mit der Begleitgruppe setzte sich die Bewegung über Feldwege fort, um die Hauptknotenpunkte des Feindes zu umgehen. Teilweise musste der Weg aufgrund des Risikos einer Entdeckung zu Fuß zurückgelegt werden, was die Komplexität der Situation und die Gefahren, denen die Teilnehmer der Operation ausgesetzt waren, unterstreicht.

Dank des Mutes des Bürgers und des Professionalismus der Marineeinheiten konnte der Mann erfolgreich evakuiert werden. Derzeit hat er bereits seine Angehörigen getroffen und befindet sich in Sicherheit auf dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet. Diese Operation ist ein weiteres Zeugnis für das Engagement und den Mut der ukrainischen Militärs, die ihr Leben riskieren, um andere zu retten.

Zusätzlich ist zu erwähnen, dass die Einheit „Engel“ in den letzten vier Jahren 104 Militärs und Zivilisten gerettet hat und ihre wichtige Arbeit unter den Bedingungen des Krieges fortsetzt. Ihre Arbeit ist ein Beispiel für den Heldenmut und die Tapferkeit, die notwendig sind, um das Land und seine Bürger zu schützen.