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WSJ: Trump plant, einige NATO-Länder wegen unzureichender Unterstützung der Operation in Iran zu bestrafen

US-Präsident Donald Trump erwägt, einige NATO-Mitgliedsstaaten zu bestrafen, die seiner Meinung nach nicht ausreichend Unterstützung für die Operation gegen den Iran geleistet haben.

US-Präsident Donald Trump hat einen Plan in Erwägung gezogen, um bestimmte NATO-Länder zu bestrafen, die seiner Ansicht nach nicht genug Unterstützung für die militärischen Operationen gegen den Iran geleistet haben. Dies berichtet das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf offizielle Quellen aus der Trump-Administration.

Details des Plans deuten darauf hin, dass Trump die Möglichkeit in Betracht zieht, amerikanische Truppen aus Ländern abzuziehen, die seiner Meinung nach nicht genügend zur Unterstützung der US-Kampagne im Iran beigetragen haben. Stattdessen könnten diese Truppen in Staaten stationiert werden, die sich aktiv an den militärischen Bemühungen beteiligt haben.

Ein Beispiel für diese Maßnahmen könnte die Schließung bestimmter US-Militärstützpunkte in Spanien oder Deutschland sein. Diese Strategie unterscheidet sich von Trumps früheren Drohungen, die USA vollständig aus der NATO zurückzuziehen, was er gesetzlich nicht ohne die Zustimmung des Kongresses tun kann, wie das WSJ anmerkt.

Der Plan befindet sich derzeit in einer frühen Diskussionsphase und ist nur eines von mehreren Szenarien, die die Trump-Administration in Betracht zieht. Gleichzeitig verdeutlicht er die wachsende Kluft zwischen den Positionen Washingtons und den europäischen Partnern, insbesondere nach der Entscheidung der USA, militärische Operationen im Iran zu beginnen. Laut WSJ hat die Initiative bereits Unterstützung unter wichtigen Mitgliedern der Trump-Administration gefunden.

Im Vorfeld dieser Entwicklungen plant Trump, bei einem Treffen mit dem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg seine „Enttäuschung“ über die NATO zum Ausdruck zu bringen. Dies geschieht im Kontext der Tatsache, dass viele Partner sich von dem Konflikt im Iran distanziert haben. Trump könnte auch seine Absichten, aus der NATO auszutreten, zur Sprache bringen.

Bereits zuvor hatte Trump in einem Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph erklärt, dass er ernsthaft in Erwägung ziehe, die Vereinigten Staaten aus der NATO zurückzuziehen. US-Außenminister Marco Rubio hat ebenfalls angedeutet, dass die USA nach dem Ende des Konflikts im Iran die Notwendigkeit einer NATO-Mitgliedschaft überprüfen werden.

Trump hat zudem betont, dass sein Unmut über die NATO zugenommen hat, nachdem seine Verbündeten nicht auf sein Interesse reagiert hatten, Grönland, ein Gebiet Dänemarks, zu annektieren. Diese Entwicklungen werfen Fragen auf, wie ernst die Drohungen Trumps, aus der NATO auszutreten, zu nehmen sind und was die nächsten Schritte der US-Regierung sein könnten.

Für weitere Informationen und Analysen über die Bedeutung von Trumps Drohungen und die zukünftigen Erwartungen wird auf den Videoblog „EuroPravda“ verwiesen.