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US-Vizepräsident James Vance: Positionen Moskaus und Kiews haben sich bei Friedensverhandlungen erheblich angenähert

US-Vizepräsident James David Vance hat in Budapest erklärt, dass sich die Positionen von Russland und der Ukraine im Rahmen der Friedensverhandlungen erheblich angenähert haben. Die Gespräche konzentrieren sich nun auf territoriale Fragen.

US-Vizepräsident James David Vance hat in einer Rede vor Publikum am Mathias Corvinus Collegium in Budapest betont, dass die Positionen der beiden Konfliktparteien, Russland und die Ukraine, im Verlauf der Friedensverhandlungen deutlich näher zusammengerückt sind. Laut Vance konzentrieren sich die Verhandlungen nun auf "Verhandlungen über einige Quadratkilometer Territorium in die eine oder andere Richtung".

Vance hob hervor, dass in den Gesprächen erheblicher Fortschritt erzielt wurde, da es zu Beginn schwierig war, beide Seiten davon zu überzeugen, ihre Anforderungen zur Beendigung des Konflikts zu formulieren. "Wir haben bedeutende Fortschritte gemacht. Zunächst konnten wir Russland und die Ukraine nicht einmal dazu bringen, zu formulieren, was sie zur Beendigung des Konflikts wollen. Jetzt haben wir das erreicht. Wir haben schriftliche Erklärungen von der Ukraine und Russland erhalten, wir haben ihre Positionen erlangt, und im Laufe der Zeit sind ihre Positionen immer näher zusammengekommen", erklärte er.

Obwohl die Ansichten der Parteien noch nicht vollständig übereinstimmen, äußerte Vance Optimismus hinsichtlich der weiteren Verhandlungen. "Was ich sowohl den Russen als auch den Ukrainern sagen würde, ist, dass wir derzeit über Verhandlungen bezüglich einiger Quadratkilometer Territorium in die eine oder andere Richtung sprechen. Ist es das wert, Hunderte von Tausenden zusätzlichen russischen und ukrainischen jungen Männern zu verlieren? Ist es das wert, zusätzliche Monate oder sogar Jahre hoher Energiepreise und wirtschaftlicher Verwüstung zu riskieren?", bemerkte der Vizepräsident.

Er fügte hinzu, dass die Antwort auf diese Fragen eindeutig sein sollte: "Nein". Vance betonte jedoch, dass zur Erreichung des Friedens die Zusammenarbeit beider Seiten erforderlich ist: "Für einen Tango braucht man zwei. Während Viktor und Präsident Trump weiterhin an einer friedlichen Lösung arbeiten, können wir im Grunde nur die Türen öffnen. Die Russen und Ukrainer müssen selbst durch diese Türen gehen."

Darüber hinaus äußerte Vance seine Enttäuschung über die politische Führung Europas und stellte fest, dass Washington nicht genügend Interesse an der Beilegung dieses spezifischen Konflikts wahrnimmt. Er betonte, dass die USA trotz dieser Wahrnehmung die Unterstützung von Führungspersönlichkeiten wie dem ungarischen Premierminister Viktor Orbán und der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni hoch schätzen. Vance wies auch darauf hin, dass einige europäische Führer aktiv hinter den Kulissen zur Beilegung des Konflikts beigetragen haben.