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US-Vizepräsident Jay D. Vance sieht Trump und Orbán als Schlüsselakteure zur Beendigung des Ukraine-Kriegs

US-Vizepräsident Jay D. Vance hat während eines Besuchs in Ungarn erklärt, dass Donald Trump und Viktor Orbán entscheidende Rollen bei den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs gespielt haben.

US-Vizepräsident Jay D. Vance, der kürzlich Ungarn besucht hat, äußerte sich in einer Pressekonferenz, die am Dienstag, dem 7. April, in Budapest stattfand, zu den Bemühungen um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs. Er betonte, dass sowohl der ehemalige US-Präsident Donald Trump als auch der ungarische Premierminister Viktor Orbán Schlüsselfiguren in diesen Bestrebungen seien.

Vance machte deutlich, dass der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine möglicherweise hätte verhindert werden können, wenn Trump vor vier Jahren Präsident gewesen wäre. "Die Kriegshandlungen hätten nicht begonnen, wenn Trump vor vier Jahren Präsident gewesen wäre", sagte er und hob hervor, dass die Situation in der Ukraine heute ganz anders aussehen könnte.

Trotz der anhaltenden Kämpfe in der Region betonte Vance, dass Trump und Orbán die größten Anstrengungen unternommen hätten, um den verheerenden Konflikt zu beenden. "Die beiden Führer, die wahrscheinlich am meisten dazu beigetragen haben, diesen verheerenden Konflikt zu beenden, sind Donald Trump und Viktor Orbán. Sie haben dies durch Diplomatie erreicht und mit den Menschen gesprochen, um zu verstehen, was die Ukrainer und die Russen benötigen, um den Krieg zu beenden", erklärte Vance weiter.

Der Besuch des US-Vizepräsidenten in Ungarn fand kurz vor den Parlamentswahlen statt, die am 12. April stattfinden sollen. Dieser Besuch hat eine besondere Bedeutung im Kontext der politischen Situation im Land, in dem Orbán erheblichen Einfluss hat.

Ungarische Medien berichteten zuvor, dass Vance während seines Aufenthalts in Budapest auch an einer von Premierminister Orbán organisierten Versammlung anlässlich des Tages der ungarisch-amerikanischen Freundschaft teilnehmen wird. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, die Bedeutung der bilateralen Beziehungen zwischen Ungarn und den Vereinigten Staaten zu unterstreichen.

Darüber hinaus hatte Donald Trump Ende März seine "vollständige Unterstützung" für Viktor Orbán zum Ausdruck gebracht und die Ungarn aufgefordert, ihn bei den Parlamentswahlen zu wählen. Diese Unterstützung von Trump verdeutlicht die Bedeutung politischer Allianzen in der Region und den Einfluss, den die USA auf die Wahlen in anderen Ländern ausüben können.

Somit unterstreicht der Besuch von Jay D. Vance in Ungarn nicht nur die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, sondern spiegelt auch den breiteren Kontext der internationalen Politik wider, in dem der Krieg in der Ukraine weiterhin im Fokus der Weltführer steht. Die Interaktion zwischen Trump und Orbán könnte weitreichende Folgen für die Stabilität in der Region und die Zukunft des ukrainischen Konflikts haben.