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US-Vizepräsident Jay D. Vance bezeichnet Waffenstillstand mit Iran als fragil

US-Vizepräsident Jay D. Vance, der direkt an den abschließenden Verhandlungen beteiligt war, die zu einem Waffenstillstand mit dem Iran führten, hat diese Vereinbarung als "fragilen Waffenstillstand" bezeichnet.

US-Vizepräsident Jay D. Vance, der aktiv an den letzten Verhandlungen beteiligt war, die zur Einigung über einen Waffenstillstand mit dem Iran führten, äußerte sich während eines Auftritts in Budapest zu dieser Vereinbarung. Er beschrieb den Waffenstillstand als "fragil" und betonte, dass diese Erfahrung ihm viele neue Erkenntnisse über das iranische politische System vermittelt habe.

Vance stellte fest, dass die Reaktion der iranischen Seite auf die Vorschläge der USA gemischt war und je nach den spezifischen Vertretern der Regierung variierte. Besonders hob er die positive Reaktion des iranischen Außenministers auf den Plan hervor, wies jedoch auch darauf hin, dass andere Vertreter der iranischen Regierung irreführende Informationen über die militärischen Errungenschaften der USA und die Bedingungen des Waffenstillstands verbreiteten. "Deshalb sage ich, dass dies ein fragiler Waffenstillstand ist. Es gibt Menschen, die offensichtlich bereit sind, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und mit uns zusammenzuarbeiten, um eine vorteilhafte Vereinbarung zu finden, und es gibt Menschen, die sogar über den fragilen Waffenstillstand lügen, den wir bereits erreicht haben", sagte Vance.

Der Vizepräsident betonte zudem, dass, wenn die Iraner bereit sind, ernsthaft mit den Vereinigten Staaten zu arbeiten, eine Einigung erzielt werden kann. "Wenn sie lügen, wenn sie betrügen, wenn sie… versuchen, sogar den fragilen Waffenstillstand, den wir etabliert haben, zu sabotieren, werden sie nicht zufrieden sein", merkte er an und unterstrich die Bedeutung von Ehrlichkeit und Offenheit in den Verhandlungen.

Darüber hinaus berichtete Vance, dass US-Präsident Donald Trump seiner Mannschaft angewiesen hat, derzeit von der Anwendung bestimmter militärischer, diplomatischer und wirtschaftlicher Druckmittel gegen den Iran abzusehen. Er wies jedoch darauf hin, dass diese Optionen weiterhin auf dem Tisch liegen, falls der Iran nicht in der Lage ist, konstruktive Verhandlungen über einen endgültigen Kriegsabschluss zu führen.

Es sei daran erinnert, dass Präsident Donald Trump am 8. April bekannt gab, dass die Vereinigten Staaten und der Iran dem Vorschlag Pakistans für einen zweiwöchigen Waffenstillstand zugestimmt haben. Diese Nachricht wurde von der internationalen Gemeinschaft positiv aufgenommen, einschließlich des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der der Meinung ist, dass der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran ein richtiger Schritt ist.

Auch der französische Präsident Emmanuel Macron forderte alle Konfliktparteien im Nahen Osten auf, den Waffenstillstand "vollständig einzuhalten", um Bedingungen für weitere Verhandlungen zu schaffen. Diese Appelle zeigen, dass die internationale Gemeinschaft besorgt über die Situation in der Region ist und bestrebt ist, Stabilität durch diplomatische Bemühungen zu erreichen.